Fahrbericht Opel Adam Rocks – abenteuerlicher Trendsetter

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Ob als stylischer Trendsetter oder grenzenloser Individualisierungs-Champion, der Opel Adam Rocks wird gleich mehreren Rollen gerecht und begründet als urbaner Mini-Crossover mit 3,75 Metern Länge gleich sein eigenes Marktsegment.

Eigens dem Adam Rocks vorbehaltene Designs veredeln den Innenraum und verleihen ihm in Kombination mit dem serienmäßigen Swing Top Stoff-Faltdach ein ganz eigenes Charisma. Dazu kommt der komplett neue 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo mit 6-Ganggetriebe. Das hochmoderne kompakte Kraftpaket überzeugt mit außergewöhnlich geringer Geräusch- und Vibrationsentwicklung. Bereits ab 15.990 Euro steht dem ungetrübten Fahrspaß nichts mehr im Wege.

Innen wie außen steht der Adam Rocks für pure Abenteuerlust. Die anthrazitfarbene Schutzverkleidung unterstreicht seinen robusten, muskulösen Charakter. Silberfarbene Unterfahrschutz-Elemente vorn und hinten sowie ein markantes, verchromtes Auspuffendrohr machen das scharfe Karosseriedesign komplett. Mit frischen Farben wie „Diamond Yellow“ und unterschiedlichsten Dachgestaltungsmöglichkeiten steht der Adam Rocks in Sachen Personalisierbarkeit seinen Individualisierungs-Champion-Brüdern in nichts nach.
Das Cockpit ist ebenfalls sehr ansehnlich gestaltet. Wer möchte, kann sich das Interieur mit Leder oder farbenfrohen Dekorleisten ausstaffieren lassen. Zudem lässt sich der kleine Opel bequem und einfach bedienen. Mit dem flink reagierenden „IntelliLink“-Infotainmentsystem funktioniert die Einbindung eines Smartphones problemlos.

Unter der Haube des Opel Adam Rocks sorgt der 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo für ordentliche Zugkraft. Der vollständig aus Aluminium gefertigte Dreizylinder leistet 85 kW/115 PS und gibt sich dank Ausgleichswelle nicht nur laufruhig sondern auch angenehm leise. Die Höchstgeschwindigkeiten im Test lagen bei rund 200 km/h und damit sogar knapp über den versprochenen 196 km/h. Der Spurt von 0 auf 100 km/h gelingt in 9,9 Sekunden. Auch die Tankstelle verlässt man in der Regel mit einem Lächeln im Gesicht. Im Durchschnitt verbrauchte der Adam Rocks 5,8 Liter.

Das Fahrwerk – mit der McPherson-Radaufhängung am Hilfsrahmen vorn und der Torsionslenker-Konstruktion hinten – wurde auf das erweiterte Adam Rocks-Einsatzspektrum hin modifiziert. Den Offroad-Charakter des muskulösen Crossovers unterstreicht die um 15 Millimeter angehobene Karosserie – damit bietet der Kleine eine Bodenfreiheit von rund 14 Zentimetern. Damit einhergehen die entsprechend abgestimmten Federn, Dämpfer, Stabilisatoren und eine angepasste Auslegung der Lenkung. Der optisch kraftvolle Auftritt des Opel Adam Rocks wird durch die breite Spur betont. Gleichzeitig sorgt diese im Zusammenspiel mit dem 2.311 Millimeter langen Radstand für ein hohes Maß an Fahrstabilität und -Komfort. Kurven nimmt er präzise und das Rauf- und Runterschalten des Sechsgang-Getriebes macht Laune.

Das Opel Familienmitglied setzt also mit SUV-ähnlichen Anbauteilen, einem angedeuteten Unterbodenfahrschutz sowie robusten Seitenschwellern auf Off-Road-Zutaten und wirkt damit um einiges muskulöser und männlicher – also ein wenig weg vom „ach-wie süß-Image“ der anderen Adam-Varianten. Diese Rechnung geht durchaus auf. Auch Männer zeigten sich im Test von Adams Muskeln angetan und fanden, dass er durchaus gut aussieht. Doch nicht nur sein Äußeres überzeugt. Dank seiner flexiblen Sitzverstellung und bequemen Polsterung, finden selbst Langbeinige genügend Platz. Lediglich die Passagiere der hinteren Sitzreihe dürften über einen Beifahrer in Modelgröße nicht begeistert sein denn je nach Länge der Fahrer-oder Beifahrerbeine reduziert sich die Beinfreiheit im hinteren Teil des Wagens auf ein Minimum. (dpp-AutoReporter/Sarah Grassmann)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 13. Oktober 2015

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