Fitness-Kur für die Mercedes-Benz G-Klasse

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Mercedes-Benz schickt künftig alle Modelle der G-Klasse mit bis zu 16 Prozent mehr Leistung und weniger Verbrauch auf die Straße und ins Gelände. Alle Motorisierungen erfüllen die Anforderungen der höchsten Emissionsklasse Euro 6. Darunter der G 500 mit einem neuen 4,0-Liter-V8-Biturbomotor. Er basiert auf der neuen, von Mercedes-AMG entwickelten V8 Motorengeneration – bekannt aus dem AMG GT und den Mercedes-AMG C 63-Modellen. Für die Anwendung in der G-Klasse wurde der V8 modifiziert und leistet in dieser Version 310 kW/422 PS bei einem Drehmoment von 610 Newtonmetern. Die zwei Turbolader sind nicht außen an den Zylinderbänken, sondern dazwischen im Zylinder-V angeordnet und bilden das sogenannte „heißen Innen-V“. Diese Platzierung ermöglicht eine kompakte Bauweise, optimales Ansprechverhalten und geringe Abgasemissionen. Die bei Mercedes-Benz eingesetzte Piezo-Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführtem Brennverfahren sorgt für hohe Effizienz. Höchste Festigkeit bei möglichst niedrigem Gewicht garantiert das Aluminium-Kurbelgehäuse des V8-Motors. Die Zylinderlaufbahnen in der von Daimler entwickelten Nanoslide-Technologie sind doppelt so hart wie konventionelle Graugusslaufbuchsen. Sie minimieren die innere Reibung und damit den Kraftstoffbedarf.

Ebenfalls weiterentwickelt zu Gunsten souveräner Durchzugskraft und optimierten Verbrauchs wurden die Motoren der anderen Modelle der G-Klasse:

– Im G 350 d steigt die Leistung von 155 kW/211PS auf180 kW/245 PS, das Drehmoment klettert von 540 auf 600 Nm.
– Der AMG G 63 leistet nun 420 kW/571PS (ein Plus von 20 kW/27 PS) und bietet ein Drehmoment von 760 Nm.
– Im AMG G 65 leistet der Zwölfzylinder statt 450 kW/612 PS nun 463 kW/630 PS bei einem Drehmoment von 1000 Nm.

Die Modelle G 350 d, G 500 und AMG G 63 sind serienmäßig mit einer ECO Start-Stopp Funktion ausgerüstet, die durch Abschalten des Motors bei Standzeiten, z. B. bei Stau oder an Ampeln, Kraftstoffverbrauch und Emissionen reduziert.

G-typisch bleibt die solide Basis von Karosserie und Leiterrahmen, die auch für das gestiegene Leistungsvermögen noch großzügige Reserven bietet. Geblieben ist auch die konkurrenzlose Offroad-Performance mit permanentem Allradantrieb, Geländeuntersetzung und drei während der Fahrt schaltbaren Differenzialsperren.

Mit optimierten Stoßdämpfern wurde das Serienfahrwerk neu abgestimmt. Dadurch bietet es künftig eine verbesserte Kontrolle der Aufbau-Bewegung und noch mehr Fahrkomfort auf der Straße. Eine angepasste ESP Abstimmung sorgt für mehr Fahrdynamik und steigert Fahrstabilität und Fahrsicherheit. Optimierungen bei ASR und ABS verbessern gleichzeitig die Traktion und verkürzen die Bremswege.

Auf Wunsch ist außerdem für den G 500 eine neue Verstelldämpfung mit Sport- und Komfort-Stufe erhältlich. Sie bringt eine agilere Onroad-Performance im Sport-Modus bei uneingeschränkter Offroad-Fähigkeit und reduziert die geländewagentypische Seitenneigung in Kurven.

Optisch sind die neuen Modelle G 350 d und G 500 vor allem an einem neu designten Stoßfänger und einer jetzt serienmäßigen AMG Kotflügelverbreitung in Wagenfarbe leicht zu identifizieren. Der G 350 d erhält überdies als Serienausstattung 45,7-cm-Leichtmetallräder (18 Zoll) im 5-Speichen-Design. Im Interieur des G 350 d und G 500 zieht das Kombiinstrument mit 11,4-cm-Multifunktionsdisplay mit neu gestalteten Zeigern und Zifferblättern die Aufmerksamkeit auf sich. Auch die beiden AMG Modelle erhalten ein neu designtes Kombiinstrument. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. Mai 2015

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