Ford will seinen ‚Smart Mobility Plan‘ umsetzen

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Bei der alljährlich stattfindenden Zukunftskonferenz ‚Further with Ford‘ im kalifornischen Palo Alto/USA stellte die Ford Motor Company sein Elektro-Konzept-Fahrrad MoDe:Flex vor. Es ist zusammenklappbar, so dass es sich in Autos oder in der U-Bahn transportieren lässt. Für unterschiedliche Nutzungsprofile (Straßen innerorts, Straßen außerorts, Gelände) lassen sich mit einfachen Handgriffen die passenden Räder und Reifen montieren. Gleichzeitig wurde auch der Prototyp einer neuen Smartphone-App namens ‚MoDe:Link app‘ präsentiert. Sie liefert Biker-relevante Echtzeit-Daten beispielsweise bezüglich der Routenplanung, des Wetters, der Verkehrssituation, etwaiger Umsteigemöglichkeiten auf öffentliche Verkehrsmittel sowie auch Gesundheits- und Fitness-Informationen. Schon im März hatte Ford anlässlich des ‚Mobile World Congress‘ in Barcelona zwei andere E-Bike-Prototypen unter den Produktnamen MoDe:Me und MoDe:Pro vorgestellt. Die Ford Motor Company leitet damit die nächste Phase ihres ‚Smart Mobility Plan‘ ein. Nach einer etwa halbjährigen Datensammlung und -auswertung sowie nach ersten Experimenten startet nun die Umsetzung konkreter Mobilitätsprojekte. Der Konzern wird sich dabei auf zwei Schlüsselbereiche der Mobilität konzentrieren: auf die flexible Nutzung und den flexiblen Besitz von Mobilitätsmitteln sowie auf multi-modale Mobilitätslösungen in städtischen Ballungsräumen – bei der unterschiedliche, auch öffentliche Verkehrsmittel genutzt werden, um schnellstmöglich und bequem ans Reiseziel zu kommen.

Beim „Smart Mobility Plan“ von Ford geht es um praxisgerechte Ideen zur Mobilität der Zukunft – aktuell umfasst dieser im Januar 2015 vorgestellte Aktionsplan weltweit 25 Projekte, bei denen Aspekte wie Vernetzung, autonomes Fahren und intelligente Mobilitätslösungen im Vordergrund stehen.

Mark Fields, President and CEO der Ford Motor Company, sagt: „Unser Ziel ist es, das Leben der Menschen besser und leichter zu machen – so wie es Henry Ford vor mehr als 100 Jahren bereits getan hat“. Und Bill Ford, Ford Executive Chairman, erklärte in diesem Zusammenhang: „Mein Urgroßvater hat dazu beigetragen, dass die Welt in den Genuss der automobilen Mobilität kommt. Unsere Vision ist es heute, neue Technologien und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, um die Herausforderungen der künftigen Mobilität weltweit zu meistern“.

Modellprojekte für zukunftsorientiertes Car-Sharing In den USA kooperiert die Ford Motor Credit Company im Rahmen des ‚Peer-2Peer Car Sharing‘-Pilot-Programms ab sofort in sechs US-Städten (darunter San Francisco, Chicago und Washington D.C.) mit dem amerikanischen Online-Carsharing-Dienst „Getaround“ sowie in London mit der sozialen Carsharing-Plattform ‚easyCar Club‘ – damit die Pilot-Kunden ihre über Ford finanzierten Fahrzeuge an ausgewählte Autofahrer weitervermieten können.
Ebenfalls in London startet Ford das neue Carsharing-Pilotprojekt ‚GoDrive‘ mit einem flexiblen ‚Pay-as-you-go‘-Ansatz für Einwegfahrten mit garantiertem Parkplatz. Zum Einsatz kommen 50 Ford wie der Batterie-Focus Electric, die an 20 Stellen vorgehalten werden. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2015

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