Forsa-Studie zeigt: Einmalzahlung beim Autokauf bevorzugt

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Sechs von zehn Autofahrern (59 Prozent) würden den Kaufpreis für ein Fahrzeug am liebsten in einem Betrag und aus eigener Tasche bezahlen. Das zeigen Ergebnisse des ‚Auto & Kredit Navigator 2015‘, einer forsa-Studie im Auftrag der Bank of Scotland. Vor allem jüngere Befragte zwischen 18 und 29 Jahren wünschen sich im Idealfall die Zahlung auf einen Schlag. In dieser Altersklasse ist der Anteil der Sofortzahler mit 73 Prozent viel höher als etwa unter den 30- bis 39-Jährigen (57 Prozent).

„Einmalzahlung beim Autokauf bringt oftmals Vorteile. So kann man beim Händler beispielsweise ordentliche Rabatte auf den Kaufpreis oder auf Sonderausstattungen heraushandeln“, sagt Birgit Müller, leitende Redakteurin beim Online-Vergleichsportal Geldsparen.de.

Und wenn nicht genug eigenes Geld für die Sofortzahlung zur Verfügung steht? Dann können Autokäufer ebenfalls von Sonderkonditionen des Händlers profitieren – möglich macht das ein Bankkredit. Trotz dieses klaren Vorteils entscheiden sich Autofahrer laut Studie häufiger für die Stückelung der Kaufsumme anstatt für einen Kredit, wenn nicht genug eigenes Geld für die Sofortzahlung vorhanden ist: Unter den Befragten, die normalerweise am liebsten direkt den vollen Betrag begleichen würden, gaben 44 Prozent an, Ratenzahlung beim Händler oder Leasing zu bevorzugen – und somit auf mögliche Händlerrabatte zu verzichten. Nur 33 Prozent würden sich hingegen für einen Bankkredit entscheiden.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte die bevölkerungsrepräsentative Umfrage im Auftrag der Bank of Scotland durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 1661 Personen im Alter zwischen 18 und 69 Jahren, darunter 1300 Autofahrer. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. September 2015

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