Frostschutz: Motorkühlsystem und Scheibenwischwasser checken

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Damit bei tiefen Minusgraden die Scheibenwaschanlage und das Kühlsystem des Motors nicht kollabieren, müssen Autofahrer für ausreichenden Frostschutz sorgen. Die in modernen Motorenkühlmitteln enthaltenen Additive verhindern Rostbildung und Kalkablagerungen. Eine regelmäßige Kontrolle des Füllstands in einer Fachwerkstatt ist daher wichtig. Wer das Do-it-yourself-Verfahren bevorzugt, sollte unbedingt einige Regeln beachten: Mithilfe einer kleinen Saugpumpe, der sogenannten Spindel aus dem Fachhandel oder Baumarkt, etwas Flüssigkeit aus dem Ausgleichsbehälter abzapfen. Auf der Skala lässt sich nun ablesen, bis zu welchen Minusgraden das Triebwerk geschützt ist. Vor dem Check unbedingt warten, bis der Motor abgekühlt ist. Ansonsten besteht Verbrühungsgefahr, da das System unter Druck steht.

Zeigt die Skala der Spindel weniger als minus 25 Grad Celsius an, Frostschutzmittel ergänzen. Der Füllstand sollte zwischen der Minimum- und Maximum-Markierung liegen. „Bei der Wahl des Frostschutzmittels sind – ähnlich wie bei Motorenölen – die Freigaben und Vorschriften der Autohersteller zu beachten“, betont Sander. Hier hilft ein Blick in die Betriebsanleitung. Wichtig: Die bunten, wie Limonade aussehenden Lösungen gehören niemals in Kinderhände, denn das eigentlich süßliche Glykolgemisch ist hochgradig gesundheitsschädlich. Viele Hersteller setzen deshalb ihren Mitteln auch Bitterstoffe als Brechmittel zu.

Im Scheibenwischwasser muss ein Frostschutzmittel auf Alkoholbasis in ausreichender Menge vorhanden sein. Es gibt entweder Fertigmischungen oder Konzentrate, die unbedingt gemäß der Anleitung mit Wasser verdünnt werden sollten – sonst können sie etwa Gummidichtungen angreifen. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. Januar 2015

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