Für Motorradfahrer darf die Fahrtenbuchauflage länger als normal dauern

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Gibt der Halter eines Motorrades, mit dem eine Verkehrsübertretung begangen wurde, nicht an, wer zum fraglichen Zeitpunkt im Sattel gesessen hat (und ist die Person auch nicht anderweit zu ermitteln), so darf ihm auferlegt werden, ein Fahrtenbuch zu führen. Und der Zeitraum dafür darf länger sein als er normalerweise bei Autobesitzern verhängt wird, da Motorräder „erfahrungsgemäß nicht ganzjährig genutzt werden“. (Hier wandte sich der Biker, der nicht mehr wusste, wer seine Maschine zu schnell über die Straßen gebrettert hatte, erfolglos gegen die Auflage, das Fahrtenbuch 15 Monate lang führen zu müssen.) (BVwG, 3 C 13/14) (Wolfgang Büser/dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 2. Juni 2015

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