GM: Batteriekosten für E-Autos sinken deutlich schneller

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Beim US-Hersteller GM geht man von deutlich schneller sinkenden Preisen für Li-Ionen Batterien aus als ursprünglich geplant. Für den in der Pipeline befindlichen Chevrolet Bolt rechnet man mit 145 US-Dollar pro Kilowattstunde berichtet das Branchenblatt Automobil Produktion.

Die hohen Batteriekosten in Kombination mit der relativ geringen Reichweite gelten als kritischer Faktor für die Verbreitung der Elektromobilität. Noch vor zwei Jahren lagen die Kosten pro Kilowattstunde laut einer US-Studie bei rund 300 US-Dollar. In optimistischen Szenarien hatte man 2014 davon gesprochen, dass die Kosten bis 2019/2020 auf etwa 180 US-Dollar sinken könnten.

Offenbar ist man aber jetzt schon deutlich weiter. GM-Produktentwicklungschef Mark Reuss hat – wie er jetzt Autoblog bestätigte – kürzlich auf einer Konferenz in Michigan eine Präsentation gezeigt, in der pro Kilowattstunde ein Preis von 145 US-Dollar genannt wird. Beim US-Hersteller hält man es offenbar für realistisch, dass der Preis bis 2021 auf 100 US-Dollar sinken könnte.

Die Informationen zu den gesunkenen Batteriepreisen wurden in Zusammenhang mit der Entwicklung des Chevrolet Bolt genannt. Das E-Auto im Format des BMW i3 befindet sich bereits in der Erprobungsphase und wird vermutlich 2017 an den Markt kommen. Der Bolt soll es mit einer Ladung auf eine Reichweite von rund 200 Meilen bringen, die Kosten für das Auto liegen bei etwa 37.000 US-Dollar. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2015

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