Guter Start ins neue Jahr – Bosch steigert Umsatz in allen Bereichen

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Die Bosch-Gruppe ist gut ins Geschäftsjahr 2015 gestartet. Im ersten Quartal stieg der Umsatz um rund 13 Prozent. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag das Plus bei 5,4 Prozent. Für das laufende Jahr rechnet das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit einem wechselkursbereinigten Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Aufgrund erheblicher Wechselkurseffekte geht Bosch davon aus, dass das nominale Umsatzwachstum über diesem Korridor liegen kann.

„Unsere wirtschaftliche und technologische Stärke in den etablierten Geschäftsfeldern ermöglicht uns die Erschließung neuer Marktsegmente“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung, bei der Vorlage der Bilanz in Gerlingen. Einer der Schwerpunkte des künftigen Umsatzwachstums sind internetfähige Produkte und internetbasierte Dienstleistungen. „Wir forcieren die Vernetzung in allen Bereichen und gestalten sie aktiv mit“, so Denner weiter. Bosch hat 2014 zahlreiche neue Produkte und Vernetzungslösungen auf den Markt gebracht. Dazu gehören internetfähige Backöfen und Softwarelösungen für vernetzte Heizsysteme und Gebäude sowie für die vernetzte Industrie und die vernetzte Mobilität.

Auch mit Hilfe der Produktneuheiten hat Bosch 2014 seine Marktposition in vielen Bereichen weiter verbessert. Das Unternehmen konnte im zurückliegenden Geschäftsjahr den Umsatz um nominal 6,3 Prozent auf 49 Milliarden Euro (wechselkursbereinigt: 7,4 Prozent) steigern. Mit negativen Wechselkurseffekten in Höhe von rund 500 Millionen Euro belastete der zeitweise starke Euro den Umsatzausweis erheblich.

Die kräftige Umsatzentwicklung hat 2014 auch zu einem verbesserten Ergebnis beigetragen. Das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) betrug im vergangenen Jahr drei Milliarden Euro – eine Steigerung von rund zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bosch wies 2014 damit eine EBIT-Rendite von 6,2 Prozent aus. Das entspricht einer Steigerung von rund einem Prozentpunkt gegenüber dem um Einmal- und Sondereffekte bereinigten Wert von 2013.

Automatisiertes Fahren ist ein wesentliches Wachstumsfeld für Bosch. Sukzessive bringt das Unternehmen neue Fahrerassistenzsysteme auf den Markt. Beispielsweise gehen 2015 das ferngesteuerte Parken, der Stauassistent sowie der Ausweich- und Linksabbiegeassistent in Serie. Mehr als 2000 Ingenieure arbeiten im Unternehmensbereich Mobility Solutions an der Realisierung des Autopiloten. Bei der Mobilität der Zukunft setzt Bosch nicht nur auf Automatisierung, sondern auch auf Vernetzung und Elektrifizierung. 30 Serienprojekte für elektrifizierte Antriebe realisiert das Unternehmen aktuell.

Nahezu 400 Millionen Euro investiert Bosch jährlich in die Elektromobilität, unter anderem in die Weiterentwicklung der Batterietechnik. „Wir haben dem Diesel den Siegeszug ermöglicht. Wir werden das gleiche für den Elektroantrieb schaffen“, sagte Denner. Ein Schlüssel für den Markterfolg elektrifizierter Antriebe ist ihre Alltagstauglichkeit. Eine von Bosch entwickelte App vernetzt beispielsweise 80 Prozent aller internetfähigen Ladesäulen in Deutschland. Sie ermöglicht dem Nutzer das einfache Laden seines Elektrofahrzeugs.

Bosch versteht sich heute als Anbieter von Mobilitätslösungen, auch über das Auto hinaus. 2014 waren Systeme wie zum Beispiel die Benzindirekt- und Dieselhochdruckeinspritzung wieder äußerst erfolgreich. Hinzu kommen mehr und mehr Softwarelösungen und Mobilitätsdienstleistungen. „Die Vernetzung ermöglicht vollkommen neue Kundenlösungen für den intermodalen Verkehr der Zukunft. Auch in etablierten Bereichen trägt sie wesentlich zu Kundennutzen und Schonung von Ressourcen bei“, betonte Denner. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 5. Mai 2015

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