Hannover 2016: VW-Studie e-Crafter für die Innenstädte

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Volkswagen Nutzfahrzeuge präsentiert auf der diesjährigen Nutzfahrzeug-IAA (bis 29. 09. 2016) in Hannover mit der Studie des neuen e-Crafter ein Konzept für lokal emissionsfreien City-Lieferverkehr. Dr. Eckhard Scholz, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen Nutzfahrzeuge, kündigt an: „Bereits 2017 wird der erste e-Crafter in Kundenhand sein.“

Das Lithium-Ionen-Batteriepaket der Studie besteht aus 312 Zellen mit einer Gesamtkapazität von 43 kWh und ist unterhalb des Ladebodens platziert – so bleibt die Laderaumkapazität unverändert. Die Batterieeinheit ermöglicht eine Reichweite von – je nach Fahrzeugauslegung – mehr als 200 Kilometern. Je nach Ladestromkapazität sind zudem die Akkus nach 45 Minuten wieder zu 80 Prozent geladen. Das Fahrzeugkonzept des e-Crafter berücksichtigt bereits Batteriehoffnungen, mit denen Reichweiten bis zu 400 Kilometern möglich werden könnten.

Der Charakter des Crafter hat sich durch den E-Antrieb nicht verändert. Schon bei den ersten Konstruktionsdaten des neuen Crafter war die Antriebsvariante eingeplant. Die Studie bietet nach wie vor robuste innere Werte wie eine größtmögliche Nutzlast, ein ideales Ladevolumen von 11,3 Kubikmetern und eine maximale Laderaumhöhe von 1961 Millimetern. Dabei stehen eine Durchladebreite zwischen den Radkästen von 1380 mm und eine maximale Laderaumlänge von 4855 mm zur Verfügung – und damit keine Veränderungen bei den Packagemaßen.

Der 100 Kilowatt starke E-Antrieb beschleunigt die fahrfähige Studie mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 4,25 Tonnen auf höchstens 80 km/h. Dank eines maximalen Drehmoments von 290 Newtonmetern hält zumindest Volkswagen die Fahrleistungen für praxisgerecht.
Die Studie des neuen e-Crafter hebt sich eine blaue Leiste im Kühlergrill von den Diesel-Versionen ab. Darüber hinaus ist der lautlos fahrende Crafter von vorn durch das Tagfahrlicht in C-Signatur als typisches Erkennungsmerkmal der E-Fahrzeuge von Volkswagen zu erkennen.

Das Cockpit unterscheidet sich durch das Powermeter anstelle des Drehzahlmessers und blaue Details von der Dieselvariante. (dpp-AutoReporter/wpr)

 


Beitrag zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2016

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