Hyundai in Finnland auf dem vierten Platz

Picture

Auf den anspruchsvollen Schotterstrecken der Rallye Finnland erzielte der Belgier Thierry Neuville für Hyundai Motorsport bei der dritten Rallye in Folge eine Platzierung unter den Top Vier und verpasste somit nur knapp einen Podestplatz. Beim achten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft erreichten zwei Hyundai i20 WRC das Ziel, damit sammelte die junge Mannschaft aus dem fränkischen Alzenau erneut wichtige Punkte in der Herstellerwertung.

Der Spanier Dani Sordo, der am Samstag zusammen mit Beifahrer Marc Marti um Platz fünf gekämpft hatte, beendete die Rallye auf dem elften Platz. Nachdem bereits der dritte Hyundai i20 WRC mit Hayden Paddon am Freitag nach einem Unfall ausgeschieden war, hatte Hyundai das Ziel, mit den beiden verbliebenen Fahrzeugen die Rallye zu beenden.

Mit dem Ergebnis in Finnland festigte Neuville seinen fünften Platz in der Rallye-Weltmeisterschaft. Ein Unfall im Shakedown am Donnerstag hatte zunächst sein Selbstvertrauen geschwächt. Während der Rallye steigerte der Belgier jedoch seinen Speed und erzielte ein solides Ergebnis.

Die schwierigen Wertungsprüfungen der Rallye Finnland gelten als besondere Herausforderung für die Fahrer. Erneut zeigte sich, dass dort das Selbstvertrauen der Piloten eine ganz besondere Rolle spielt. Das Team von Hyundai Motorsport arbeitete konzentriert, um die Performance des i20 WRC auf den schnellen Schotterstrecken während der 20 Wertungsprüfungen stetig zu verbessern. Der vierte Platz ist eine deutliche Verbesserung gegenüber dem sechsten Rang bei der Rallye Finnland im Jahr 2014.

Teamdirektor Michel Nandan sagte: „Nach der Enttäuschung am Freitag, als Hayden Paddon ausschied, konzentrierten wir uns darauf, mit beiden Autos ins Ziel zu kommen. Und das haben wir – trotz einiger Zwischenfälle – geschafft. Thierry hat nach seinem Unfall im Shakedown ruhig und konzentriert gearbeitet. Der vierte Platz ist eine Belohnung für diese Herangehensweise. Dani hat nach einem Unfall am Samstag den Kontakt zu den Top Fünf verloren und konnte danach keine Positionen mehr gutmachen. Wir müssen jetzt die Daten von dieser Rallye analysieren, um zu verstehen, wo wir uns als Team verbessern können. Denn unsere Gesamtperformance war nicht gut genug, um hier um Podiumsplätze zu kämpfen, was eigentlich unser Ziel war. Wir freuen uns nun auf die Rallye Deutschland, einen sehr speziellen Event für uns.“ (dpp-AutoReporter/sgr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 6. August 2015

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*