Hyundai ix35 Fuel Cell begeistert Technikfans

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In Berlin wurden zum 26. Mal die VCD Auto-Umweltliste vom ökologischen Verkehrsclub Deutschland präsentiert. Die Liste bewertet über 400 aktuelle Pkw-Modelle mit Blick auf die Themen CO2-Ausstoß sowie die Belastung von Mensch und Umwelt durch Lärm und Schadstoffe.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der VCD Auto-Umweltliste auf der Kaufberatung für verschiedene Nutzertypen, denn unter der Vielfalt der Modelle und sich verändernden Mobilitätsbedürfnissen wird es immer schwieriger den passenden Pkw zu finden. Unter dem Motto »Welcher Typ passt zu mir?«, gibt der VCD für sechs Profiltypen konkrete Fahrzeugempfehlungen – für Vielfahrer, Großstadtmenschen, Familien, Technikfans, Komfort 60+ sowie Taxifahrer. Die Tipps zur Fahrzeugauswahl zielen nicht nur auf die beste Umweltperformance ab, sondern nehmen auch Nützlichkeit und Kosten unter die Lupe.

Beim Nutzertyp „Technikfan“ spricht sich der VCD explizit für das Fahrzeugkonzept Brennstoffzellen-Technologie und somit den Hyundai ix35 Fuel Cell aus. Das auf einem Kompakt-SUV basierende Fahrzeug ist das erste seiner Art, welches in Deutschland für den Endverbraucher zum Kauf ab 65.450 Euro oder als Leasingmodell angeboten wird. Alle technisch interessierten Kunden, die sich Zukunft der Mobilität schon heute erleben wollen, finden im ix35 Fuel Cell ein Fahrzeug, das die Vorteile eines herkömmlich angetriebenen Modells mit dem eines elektrischen Fahrzeugs kombiniert. Und so ergeben die rund 600 Kilometer Reichweite, eine Betankungsdauer von etwa drei Minuten sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zusammen mit der CO2-emissionsfreien Fahrt eine optimale Symbiose für technikliebende Umweltfans.

Der ix35 Fuel Cell wird von einem Drehstrom-Asynchron-Motor angetrieben, der die Kraft von 100/136 PS an die Räder des frontgetriebenen SUV bringt. Die Elektrizität liefert das bordeigene Kraftwerk: die Brennstoffzelle. Sie sitzt gemeinsam mit dem Elektromotor unter der vorderen Haube. In der Brennstoffzelle wird der gasförmige und mit 700 bar in den bordeigenen Spezialtanks gespeicherte Wasserstoff mit dem Sauerstoff aus der Luft zusammengebracht. Bei der chemischen Reaktion beider Stoffe entsteht Elektrizität, die den Elektromotor antreibt. Als Abfallprodukt kommt nur Wasserdampf aus dem Auspuff. Zusätzlich sorgt ein ultraleichter, kompakter Lithium-Polymer-Akku mit hoher Ausgangsspannung für eine effiziente Stromversorgung. Ein Teil des vom Brennstoffzellenblock erzeugten Stroms wird hier vorübergehend gespeichert. So gibt der Strom aus dem Akku einen Extraschub Energie, beispielsweise bei der Beschleunigung. Der Akku leistet dabei zusätzliche 24 kW/30 PS. (dpp-AutoReporter/sgr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 16. August 2015

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