Jaguar Land Rover baut IT-Center in den USA

Mit dem führenden Halbleiterhersteller Intel als Kooperationspartner und einem neuen Forschungs- und Entwicklungscenter in Portland im US-Bundesstaat Oregon stellt Jaguar Land Rover die Weichen für die Entwicklung hochmoderner Lösungen im Bereich In-Car-Infotainment. Das neue IT-Kompetenzzentrum geht bereits nächstes Jahr in Betrieb. Die beiden britischen Autohersteller werden dort neben Intel mit einer Reihe weiterer Technologie-Partner zusammenarbeiten.
Die Anlage in Portland ist die erste rein auf Software-Systeme im Auto spezialisierte Einrichtung innerhalb des Unternehmens. Sie soll es Jaguar und Land Rover ermöglichen, kurz vor der Serienreife stehende Zukunftstechnologien samt deren Software zeitnah in künftige Modelle einfließen zu lassen. Das Center wird die Arbeit des im britischen JLR-Entwicklungszentrum Gaydon tätigen Infotainment-Teams ergänzen. Das US-Center wird rund 30 IT-Spezialisten beschäftigen, darunter 17 hocherfahrene Software-Experten. Zu den dortigen Einrichtungen zählen eine kreative Multimedia-Suite, spezielle Innovations-Räume, ein Entwicklungslabor und eine Werkstatt für sechs Fahrzeuge.

Der Standort an der amerikanischen Westküste wurde bewusst gewählt, um eine räumliche Nähe zu den Mikrochip-Think Tanks in Silicon Valley und Seattle herzustellen. Mit einigen der von dort operierenden und weltweit führenden IT-Unternehmen hat Jaguar Land Rover schon heute bestehende Partnerschaften. Mit Intel wurden bereits vor Einweihung des neuen „Research & Design“-Centers Programme zur Erforschung und Entwicklung künftiger digitaler Fahrzeugprototypen und Cockpit-Lösungen auf den Weg gebracht, die Auto, Instrumente und Cloud über teils völlig neuartige Schnittstellen miteinander verbinden.

In der Zukunft soll das neue Technologie-Zentrum auch langfristige Projekte der vom Unternehmen und der Universität Warwick gegründeten National Automotive Innovation Campus (NAIC) unterstützen. Das Tätigkeitsfeld des 2016 in Betrieb gehenden Campus umfasst die Elektrifizierung von Fahrzeugen, „Smart & Connected Cars“ und neue Mensch-Maschine-Schnittstellen. (ampnet/jri)

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 22. November 2013

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