Konzept des Mini-Roadsters könnte Wirklichkeit werden

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Im Mai 2014 arrangierte die BMW Group das Zusammentreffen von Tradition und Moderne auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este mit einem ganz besonderen Konzeptauto, dem Mini Superleggera Vision. Er wurde vom seit 1926 traditionsreichen Mailänder Karosseriebauer Touring Superleggera als exklusive Interpretation eines minimalistischen offenen Zweisitzers in britischer Historie designt – mit Aluminium-Karosserie und spektakulärer Finne am Heck. Weitere Besonderheit: der kleine Charakterdarsteller wurde als Elektroauto konzipiert. Nette Visionen und Ideen, die normalerweise wie so viele Visionen nach der Zurschaustellung in werkseigenen Museen verstauben.

Nun sickerten aber aus dem Patentamt seriennahe Zeichnungen durch (Quelle: jokeforblog.blogspot.com). Geblieben sind die bekannten Mini-Elemente der Frontpartie mit zwei Rundscheinwerfern, Hexagonalgrill und „Bonnet Stripes“, die dreidimensional in die Motorhaube eingeprägt wurden. Darüber hinaus prägen klassische Sportwagenelemente wie eine breite Spur und überwölbte Radhäuser die Front und verleihen ihr dynamische Präsenz. Die beiden Nebelscheinwerfer greifen die Kontur der Scheinwerfer auf; die ebenfalls runden Lufteinlässe verleihen der Frontpartie eine besondere Note. Ein flacher Frontsplitter aus Carbon schließt die Front zur Straße hin ab und unterstreicht die sportliche Aussage bis ins Detail.

Prägendes Element der Seite ist die charakteristische „Touring-Linie“. Sie verkörpert gleichermaßen hohe Karosseriebaukunst sowie klassische Ästhetik. Umgeben von straffen, fugenlosen Flächen zeichnet sie eine präzise, spannungsvolle Bewegung von den vorderen Rädern bis ins Heck. In ihr zeigen sich die große Kunstfertigkeit und langjährige Erfahrung von Touring Superleggera im Karosseriebau: Seit Firmengründung steht das Unternehmen für feine und leichte Karosserien bei Sportwagen. Damals wie heute werden bei Touring Superleggera große Aluminiumbleche von Hand über eine Rahmenkonstruktion geformt. Diese Handarbeit verleiht dem Mini-Roadster eine ästhetische Form, die maschinelle Fertigung kaum erreichen kann. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 29. Dezember 2014

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