Letzte Vorbereitungen für die 7. Schloss Bensberg Classics

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Die Vorbereitungen zur 7. Schloss Bensberg Classics, eines der hochkarätigsten Events für klassische Automobile, laufen auf Hochtouren. Die Bewerbungsfrist für Teilnehmerfahrzeuge für den Concours d’Elegance und die Rallye Historique endet am 11. Mai 2015. Inzwischen sind die Sonderausstellungen auf dem Gelände des Barockschlosses nahe Köln fixiert: Skoda bringt einige wertvolle Vorkriegsraritäten anlässlich seines 120. Geburtstags, und im Rahmen einer Gruppe-B-Ausstellung werden einige brachiale Rallye-Fahrzeuge gezeigt.

Die Starterlisten für die beiden Highlights des Schloss Bensberg Classics-Wochenende vom 17. bis 19. Juli 2015 füllen sich ebenso: In insgesamt acht Wertungskategorien stellen sich rund 40 automobile Klassiker zur Wahl beim Concours d’Elegance, und bei der Rallye Historique gehen maximal 80 Fahrzeuge auf die Strecke. Dreh- und Angelpunkt des dreitägigen Events der Spitzenklasse ist das Barockschloss vor den Toren Kölns – eines der wichtigsten Häuser der veranstaltenden Althoff Hotel Collection.

Das Rahmenprogramm gestaltet sich nicht minder nobel. Im Park hinter dem Grandhotel Schloss Bensberg wird die Sonderausstellung „120 years of Škoda – early masterpieces“ gezeigt. Der drittälteste, noch existente Automobilhersteller der Welt präsentiert in Bensberg sechs einmalige Oldtimer der Baujahre 1906 bis 1935. Darunter sind ein Laurin & Klement Typ S von 1911, ein L&K 110 und eine L&K Voiturette. Dazu gesellen sich der Škoda Superb OHV 3000, das Rapid Cabrio de Luxe von 1937 und ein stromlinienförmiges Škoda 935-Unikat, das erst kürzlich restauriert wurde.

Als zweite Sonderausstellung präsentiert die Schloss Bensberg Classics unter dem Titel „Let it B!“ unvergessene Rallye-Legenden der Gruppe-B-Ära. Nur vier kurze Jahre hielt diese „Gruppe B“ im internationalen Rallyesport Einzug – und dennoch werden die Fahrzeuge dieser Epoche von den Fans noch heute mit größter Leidenschaft verehrt. Das liegt vor allem an der unbändigen Kraft, mit der die Hersteller ihre Fahrzeuge zwischen 1983 und 1986 für die Einsätze bei der Rallye-Weltmeisterschaft ausstatten durften – eine Änderung des Reglements machte den Weg dafür frei: Bis zu 600 PS wurden auf die Asphalt- und Schotterpisten gebracht, aerodynamische Anbauteile von geradezu unglaublichen Ausmaßen dominierten die Optik.

Erwartet werden der Audi Sport quattro S1, der Citroen BX 4TC, der Ford RS 200, der Lancia 037, der Lancia Delta S4, der MG Metro 6R4, der Peugeot 205 Turbo 16, der Porsche 959, der Renault 5 Turbo und der Toyota Celica Twincam Turbo. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 1. Mai 2015

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