Lexus startet im europäischen Motorsport mit zwei RC F GT3-Prototypen

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Auf Japans Rennstrecken ist Lexus in der Super GT500 Serie bereits seit einigen Jahren erfolgreich unterwegs. Jetzt bereitet sich die Premium Marke auf ihr Engagement im GT3 Rennsport in Europa vor. 2014 präsentierte Lexus das ‚RC F GT3-Konzept‘, das einen möglichen Einstieg in den GT3 Rennsport signalisierte. Mit 4705 mm Länge, 2000 mm Breite, 1270 mm Höhe und einem 2730 mm weiten Radstand ist der RC F GT3 breiter und niedriger als die Straßenversion des RC F. Der modifizierte V8 Antrieb aus dem RC F leistet im GT3 rund 540 PS.

Als konsequente Weiterentwicklung werden nun zwei Prototypen, die von Toyota Technocraft (TTC) und Toyota Racing Development (TRD) entwickelt wurden und grundsätzlich dem FIA GT3-Reglement entsprechen, im Rennsport eingesetzt.

Die beiden Lexus RC F GT3 befinden sich in der Entwicklungsphase, es fehlt ihnen noch die FIA Homologation. Auf der Rennstrecke sollen die beiden Prototypen Daten zur Weiterentwicklung liefern. Eingesetzt werden die Boliden von den beiden privaten Rennteams Farnbacher Racing sowie Emil Frey Racing in Zusammenarbeit mit Ring Racing. Beide Fahrzeuge werden neben diversen Testeinsätzen in der VLN-Langstreckenmeisterschaft am Nürburgring in der Prototypen Klasse SPX an den Start gehen. Für die beiden Teams geht es bei den ersten Rennen in 2015 in erster Linie darum, Erfahrungen zu sammeln, Fehler zu vermeiden, eine Standortbestimmung vorzunehmen und die Zielflagge zu sehen.

Ziel aller Tests ist die FIA Homologation. Mittelfristig soll das Fahrzeug zu einem konkurrenzfähigen Mitstreiter auf dem internationalen Parkett der GT3-Meisterschaften weiterentwickelt. Zudem wird die Möglichkeit zur Herstellung von weiteren Fahrzeugen für Kundenteams ermittelt. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 28. April 2015

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