Los Angeles 2013: Die Zukunft des Subaru Legacy und des WRX

Seit 1989 gibt es den Legacy. Zum bevorstehenden Modelljubiläum im kommenden Jahr wirft Subaru auf der Los Angeles Auto Show (- 1.12.2013) mit dem Legacy Concept einen Blick auf die nächste Generation seiner Mittelklasse. Die 4,93 lange Studie weit einen Radstand von 2,88 Metern auf und ist in der Konzeptform nur als Viersitzer ausgeführt. Dafür sind die Sitze klimatisiert. Mit an Bord ist auch „Eye Sight“. Das Kamera-gestützte Assistenzsystem projiziert die relevanten Informationen auf die Frontscheibe.
Ebenfalls in Los Angeles steht die nächste Auflage des WRX.
Der 2,5-Liter-Motor wird in der Neuauflage durch ein 2,0-Liter-Aggregat mit Benzin-Direkteinspritzung ersetzt. Er erreicht mit 207 kW / 268 PS und 350 Newtonmetern Drehmoment in der US-Spezifikation nicht ganz die Leistung des aktuellen WRX STi. Durch eine leichtere und trotzdem steifere Karosserie sowie zahlreichen Veränderungen am Fahrwerk soll die Fahrdynamik dennoch steigen. Dazu tragen auch die Vehicle Dynamics Control (VDC) mit mehreren Betriebsarten und Torque Vectoring für die gezielte unterschiedliche Verteilung der Antriebsmomente links und rechts bei. Das Drehmomentmaximum wird bereits bei 2000 Umdrehungen in der Minute erreicht und bis 5200 U/min hält. Der Ladedruck des Turbos wird im Cockpit angezeigt.

Zum ersten Mal wird im neuen Subaru WRX ein Schaltgetriebe mit einem Direkteinpritzer-Boxermotor kombiniert. Getriebeübersetzungen und die Übersetzung des Ganghebels wurden für den Einsatz im neuen Modell weiter optimiert. Daraus resultieren unter anderem eine geringere Lautstärke und niedrigere Verbräuche. Darüber hinaus wurde die stufenlose Automatik Lineartronic in der Variante Sport-Lineartronic speziell auf das neue Modell abgestimmt.

Der Radstand wuchs gegenüber dem Vorgängermodell um 25 mm. Der Zuwachs an Raum zwischen den Achsen wird im neuen WRX vollständig für den Fußraum im Fond des Fahrzeugs genutzt. Das untere Ende der A-Säule wurde 200 mm weiter Richtung Fahrzeugfront verlegt und die Außenspiegel an den Seitentüren befestigt. Dadurch konnte ein neues Dreiecksfenster hinzugefügt werden. Außerdem ermöglicht diese Konstruktion ein niedrigeres Armaturenbrett und weiter nach unten reichende Fensterausschnitte. Neu gestaltet sind die Scheinwerfer im „Hawkeye“-Design (Hawkeye = Falkenauge).

In der Seitenansicht sorgen die nach vorne versetze Basis der A-Säule und die nahtlos in den Gepäckraum übergehende C-Säule für eine fließende Silhouette. Luftdurchlässe im Kotflügel und scharf konturierte Seitenschweller unterstreichen den sportlichen Auftritt.

Die Türöffnungen sowohl für Fahrer und Beifahrer als auch für die Passagiere wurden vergrößert und bieten jetzt einen einfacheren und komfortableren Zugang zum Innenraum. Ebenfalls mehr Platz bietet der Kofferraum, dessen Funktionalität durch asymmetrisch umklappbare Rücksitze mit einer 60:40-Aufteilung weiter verbessert werden konnte.
Carbonverkleidungen in den Türen und dekorative Metallelemente prägen die puristische Optik des Innenraums und der Armaturen. (ampnet/jri/deg)

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Beitrag zuletzt aktualisiert am 22. November 2013

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