Mehr Autonomie für General Motors-Marken in Europa

General Motors wechselt in Zeiten dieser beispiellosen Krise seine Europastrategie grundlegend und setzt auf mehr Eigenständigkeit der Marken. Damit verabschieden sich die Amerikaner zu großen Teilen von ihrer bisherigen Multibrand-Strategie mit dem Ziel, die einzelnen Marken zu stärken und Entscheidungsprozesse zu beschleunigen. Die umfassende Reorganisation der bisherigen Verkaufs- und Marketingstrukturen aller GM-Marken, einschließlich Opel, soll zum 1. März abgeschlossen sein. In die Umstrukturierung eingebunden ist auch das Aftersales-Geschäft.

Eigene Entscheidungen und Bewegungsfreiheit sind mehr denn je angesagt. Das gelte, so GMs Europazentrale gegenüber der "Automobilwoche", besonders für die Wachstumsmärkte in Mittel- und Osteuropa, insbesondere aber für die Russland-Organisation.

General Motors Logo

Mit der neuen Struktur einher gehen zusätzliche Verantwortlichkeiten der bisherigen Markenverantwortlichen für Verkauf und Marketing in Europa. So werden Alain Visser – bislang Marketingchef für GM und als Opel-Geschäftsführungsmitglied Leiter der Marketingaktivitäten von Opel/Vauxhall – und Wayne Brannon (Executive Director für Chevrolet) zu Vice Präsidenten ernannt. Jan-Ake Jonsson (Managing Director für Saab) wird zusätzlich den Verkaufs- und Marketingbereich der Marke leiten. Visser, Brannon und Jonsson berichten künftig direkt an den Europa-Verkaufschef Brent Dewar. (ar/automobilreport.com/PS)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 13. Juni 2015

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