Mercedes-Benz schafft 1300 Arbeitsplätze – in den USA

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Mercedes-Benz Vans hat den ersten Spatenstich zur Erweiterung des bestehenden nordamerikanischen Montagestandorts für das Modell Sprinter vollzogen. Zu den Gästen in North Charleston/South Carolina zählten Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, und Nikki Haley, Gouverneurin von South Carolina. Mercedes-Benz Vans investiert hier rund 500 Millionen US-Dollar und schafft bis zu 1300 weitere Stellen außerhalb Deutschlands. Zulieferer werden Schätzungen zufolge zusätzlich rund 400 neue Arbeitsplätze in und um North Charleston anbieten. Zuerst wird der Karosserierohbau aufgebaut. Im Verlauf des Jahres folgen die Lackieranlage und die Endmontage. Die Produktion der nächsten Generation ‚Sprinter‘ soll noch vor Ende des Jahrzehnts starten.

Mercedes-Benz Vans will seine neuesten Produktionstechnologien und -konzepte in dem neuen Werk umsetzen. Der Fokus liegt insbesondere auf der Konnektivität wie der digitalen Kommunikation im Fertigungsbereich. Auf diese Weise stellt das Geschäftsfeld eine größtmögliche Agilität und Anpassungsfähigkeit sicher, um flexibel auf Marktveränderungen und neue Kundenanforderungen reagieren zu können. Die Belegschaft wird zudem umfangreiche technische Trainings absolvieren. Dies soll einen reibungslosen und erfolgreichen Produktionsanlauf gewährleisten.

Die USA gehören zu den weltweit am schnellsten wachsenden Transportermärkten. 2015 lieferte Mercedes-Benz Vans rund 28.600 Einheiten an Kunden in den USA aus – elf Prozent mehr als im Vorjahr 2014 mit 25.800 Einheiten. Sprinter für die USA werden bislang in Deutschland (Düsseldorf und Ludwigsfelde/Brandenburg) gefertigt, weitere Bänder stehen in Argentinien, China und Russland. Um die US-Importhemmnisse mit hohen Importzölle abzufedern, werden diese allerdings in einem aufwändigen Verfahren teilzerlegt und im Werk in North Charleston remontiert. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 26. August 2016

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