Mercedes-Benz startet Pkw-Produktion in Brasilien

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Mercedes-Benz hat die Fahrzeugproduktion im brasilianischen Pkw-Werk nahe Sao Paolo gestartet. Das Unternehmen investiert in das neue Werk in Iracemápolis insgesamt mehr als 600 Millionen Real (etwa 146 Millionen Euro) und schafft 600 Stellen. Zunächst läuft die C-Klasse-Limousine und ab Sommer 2016 der kompakte SUV GLA vom Band. Ausgelegt ist das Werk auf eine Kapazität von 20.000 Einheiten pro Jahr.

„Mit der lokalen Fertigung stärken wir unsere globale Wettbewerbsfähigkeit und sind näher an unseren brasilianischen Kunden“, sagt Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management: „Iracemápolis ist richtungweisend für unsere mittelgroßen Werke bezüglich Layout und Technologie. Es ist deutlich weniger automatisiert als traditionelle Mercedes-Benz Werke. So können wir hier hochflexibel und in Top-Qualität für den lokalen Bedarf produzieren.“ Als Teil des globalen Produktionsnetzwerks von Mercedes-Benz Cars ist das Werk mit allen Standorten weltweit vernetzt, sodass ein zentraler Zugriff auf Fertigungsdaten und Prozesssteuerung möglich ist. Zum Beispiel kann jede einzelne Anlage und jeder Roboter zentral angesteuert und mit neuen Programmierungen versehen werden.

Im Jahr 2015 hat Mercedes-Benz in Brasilien einen Absatzrekord eingefahren. Zur besonderen Rolle Brasiliens im Produktionsnetzwerk des Konzerns sagt Philipp Schiemer, Präsident von Mercedes-Benz do Brasil und CEO Lateinamerika: „Mercedes-Benz do Brasil ist hier seit 1956 fest verankert. Die Eröffnung eines neuen Montagewerks 60 Jahre später ist ein klares Bekenntnis zu diesem Standort und rundet das Produktspektrum ab. Mercedes-Benz komplettiert mit diesem Schritt die lokale Fertigung nicht nur von Lkw und Bussen, sondern auch von Pkw.“ (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 12. April 2016

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