Neues Linienkonzept im Kölner Regionalverkehr mit effizienten Minibussen

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Minibusse beginnen sich dort an zu rechnen, wo große Busse unwirtschaftlich werden: beispielsweise in dünn besiedelten Gebieten, im Quartierverkehr, abseits von Stoßzeiten im Schüler- und Berufsverkehr oder bei anspruchsvoller Topografie und engen Straßenquerschnitten, wo große Fahrzeuge nicht wendig genug oder zu breit sind. Für ebensolche Linien hat der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) ein neues Linienkonzept auf Basis von Mercedes-Benz Sprinter City 65 entwickelt. Die sieben georderten Minibusse sind auf dem Betriebsgelände der RVK in Meckenheim übergeben worden. Hansmartin Rosin, Vertrieb Mercedes-Benz Großflotten und Behörden, überreichte den symbolischen Schlüssel der neuen Sprinter-Flotte an Eugen Puderbach, Geschäftsführer Regionalverkehr Köln GmbH.

Mit 7,72 m Länge bildet der Sprinter City 65 den Mittelpunkt des vielseitigen Minibus-Programms. Zu seinen besonderen Merkmalen gehört ein eigenständiger Aufbau mit seitlicher Panoramaverglasung und einer großzügigen, bis zum Dach hochgezogenen Windschutzscheibe. Der Minibus verfügt über zahlreiche Ausstattungsmerkmale des großen Stadtbusses Citaro. 13 + 1 hochfeste CSE-Sitze (City Star Eco) und drei Klappsitze im Stehperron des Niederflurbereichs ermöglichen in den RVK-Fahrzeugen eine Gesamtbeförderungskapazität von 26 Fahrgästen. Um dabei in ihrer Mobilität eingeschränkten Fahrgästen den Zustieg zu erleichtern, verfügen die Minibusse jeweils über eine Klapprampe und eine Fahrzeugabsenkung, die die Einstiegshöhe auf 270 mm reduziert – relevant für Fahrgastwechsel abseits erhöhter Haltestellen. In Kombination mit den breiten Außenschwingtüren und einer Innenraum-Stehhöhe von 2,20 m (Niederflurbereich) präsentiert sich der Sprinter City 65 ausgesprochen großzügig und einladend. Für gutes Klima sorgen zwei Klimaanlage mit 15 kW Gesamtleistung.

Serienmäßige Sicherheitsfeatures sollen die Sprinter Minibusse zu den sichersten ihrer Klasse machen. Zum Beispiel das Adaptive ESP: Durch gezieltes Management von Bremsen und Motor erhöht das Sicherheitssystem die Fahrstabilität des Fahrzeugs, insbesondere bei zu schnellen Kurvenfahrten oder abrupten Ausweichmanövern. Ein Zurückrollen an Steigungen verhindert der Anfahrassistent; er hält den eingesteuerten Bremsdruck nach dem Lösen des Bremspedals für zwei Sekunden aufrecht, dadurch wird auch das Anfahren an Steigungen erleichtert. Für ein Plus an Sicherheit hat die RVK alle Fahrzeuge zusätzlich mit einer Videoüberwachungsanlage ausgestattet. Zwei Kameras erfassen das Geschehen im Fahrgastraum und leiten die Bewegtbilder an einen Monitor am Armaturenbrett und Festplattenrekorder weiter. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 9. Dezember 2015

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