New York 2015: Jaguar zeigt seinen neuen XF

Picture

Mit dem neuen XF will sich Jaguar stärker in der oberen Mittelklasse aufstellen – einem lukrativen Marktsegment, auf dem Audi A6, BMW 5er und Mercedes E-Klasse den Ton angeben. Optisch gelingt es dem XF durch kraftvoll herausgearbeitete Schulterpartien, übergroße Lufteinlässe an der Front und doppelte Auspuffendrohre am Heck einen kraftvollen und sportlichen ersten Eindruck zu wecken. Die Karosserie besteht zu 75 Prozent aus Aluminium, wird dadurch steifer und bis zu 190 kg leichter als beim Vorgängermodell.

Der Innenraum des Jaguar XF versucht den Spagat zwischen Luxus und Sportlichkeit. Das Cockpit des 4,95 Meter langen XF wird von Leder mit Ziernähten, Holz- und Aluminium-Schmuck bestimmt. Vor dem Drehschalter finden sich in der Mittelkonsole Schalter, die die unterschiedlichen Fahrprogramme, die Stoßdämpfer, Lenkung und die Reaktionen von Getriebe und Motor an die Tagesstimmung des Fahrenden anpassen. Darüber ist ein 10-Zoll Bildschirm installiert, über den sich per Wischbewegung das Menü steuern lässt. Hinter dem Lederlenkrad hockt – wie beim größeren Jaguar XJ – das frei konfigurierbare, 12-Zoll große TFT-Kombiinstrument. Wichtige Fahrdaten werden per Head-Up-Display auf die Windschutzscheibe gespiegelt.

Wegen des um 51 auf 2960 Millimeter verlängerten Radstands haben Kopf- und Beinfreiheit auf den Rücksitzen im Vergleich mit dem Vorgängermodell merklich zugelegt. Der Verkaufsstart für den neuen Jaguar XF ist für das letzte Quartal dieses Jahres terminiert, die unverbindlichen Preisempfehlungen beginnen deutlich oberhalb von 40.000 Euro. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 8. April 2015

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*