Nur für Schiene und Wasser: 1,7 Milliarden EU-Mittel für deutsche Infrastrukturvorhaben

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Die EU-Kommission stellt rund 1,7 Milliarden Euro für Infrastrukturprojekte in Deutschland zur Verfügung. Der zuständige EU-Koordinierungsausschuss hat die Vorschläge heute gebilligt. Deutschland hatte die Förderung im Frühjahr dieses Jahres beantragt. Von der EU gefördert werden zehn Schienen- und fünf Wasserstraßenprojekte.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): „Dies ist ein Beweis für die Qualität unserer Projekte und deren Bedeutung für das europäische Verkehrsnetz. Mit leistungsfähigen Straßen, Schienen- und Wasserwegen leistet Deutschland als zentrales Transitland für den Personen- und Güterverkehr einen bedeutenden Beitrag für Wachstum und Beschäftigung in Europa. Davon profitieren auch unsere Nachbarländer.“

Die Mittel für die Förderperiode 2014 – 2020 stammen aus dem Programm ‚Connecting Europe Facility‘ (CEF). Ziel ist es, Lücken und Engpässe zu beseitigen und ein einheitliches europäisches Verkehrsnetz aufzubauen. Kern dieses Netzes sind Korridore mit den wichtigsten Fernverkehrsverbindungen. Von neun Kernnetzkorridoren verlaufen sechs durch Deutschland. Der notwendige nationale Finanzierungsanteil ist durch Haushaltsmittel gesichert. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 15. Juli 2015

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