Opel Corsa OPC: Leistungssportler der fünften Generation

Picture

Nach seiner Weltpremiere auf dem Genfer Automobilsalon wartet der neue Corsa OPC jetzt darauf, den Asphalt unter die Reifen zu nehmen. Das schnellste Familienmitglied der neuen Corsa-Generation verbindet kompromisslose Sportlichkeit mit bester Alltagstauglichkeit. Das rund vier Meter kurze Kraftpaket begeistert mit seinem durchzugsstarken Turbotriebwerk mit 152 kW/207 PS, dem agilen Handling und nicht zuletzt durch seinen sportlichen Look.

Dabei hat weder das vom Corsa bekannte großzügige Platzangebot noch der gute Komfort gelitten. Der jüngste Zuwachs der OPC-Riege ist bereits für 24.395 Euro (UPE inkl. MwSt. in Deutschland) bestellbar und rollt in Kürze zu den Händlern.

In bester OPC-Tradition präsentiert sich das Corsa-Topmodell schon auf den ersten Blick als Vertreter der Rüsselsheimer Sportschmiede: Neben der neuen, exklusiv für den OPC Corsa erhältliche Lackierung Opal Blau fällt besonders die Gestaltung der Frontpartie ins Auge. Das Gesicht des Corsa OPC wird von großen Lufteinlässen geprägt. Im vorderen Bereich der Motorhaube befindet sich eine schmale Hutze, die dem Bug noch einen Schuss mehr Sportlichkeit verleiht. Die passende Verbindung zum Heck schafft die dynamisch modellierte Seitenführung mit kräftigen Schweller-Leisten.

In der Rückansicht setzt der Corsa OPC sein kompromisslos sportliches Design fort. Der an der Heckklappe angebrachte Spoiler ist in zwei verschiedenen Ausführungen lieferbar. Im unteren Bereich des Hecks sorgen die beiden von einem Diffusor umgebenen Endrohre der zweiflutigen Remus-Abgasanlage aus Edelstahl für weitere sportliche Akzente.

Sport-Feeling auch im Innenraum: Hier dominieren die serienmäßigen Performance-Sitze von Recaro, die den Passagieren auch im heftigsten Kurvenlabyrinth optimalen Seitenhalt bieten. Das unten abgeflachte Leder-Lenkrad, der OPC-Schaltknauf und die Sportpedalerie sowie die in charakteristischer OPC-Optik gestalteten Instrumente komplettieren das Interieur ebenfalls serienmäßig.

Unter der Motorhaube arbeitet ein 152 kW/207 PS starker Turbobenziner. Das 1,6-Liter-Triebwerk bietet im Drehzahlbereich zwischen 1.900 und 5.800 min-1 ein maximales Drehmoment von 245 Newtonmeter – mit Overboost liegen bei Bedarf 280 Newtonmeter an. Für die Übertragung der OPC-Power an die Vorderräder kommt ein Sechsgang-Getriebe mit knackig-kurzen Schaltwegen zum Einsatz.

So gerüstet, sprintet der neue Corsa OPC in nur 6,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 – fast eine halbe Sekunde schneller als der OPC der Vorgängergeneration. Beim Überholen im fünften Gang benötigt die Neuauflage 6,4 Sekunden von 80 auf 120 km/h. Plus 5 km/h heißt es auch bei der Spitzengeschwindigkeit: Bis zu 230 km/h sind drin. 7,5 Liter auf 100 Kilometer genügen dem Power-Corsa im kombinierten Zyklus, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 174 Gramm pro Kilometer.

Um die Kraft auch kontrolliert auf die Straße bringen zu können, haben die Opel-Ingenieure gemeinsam mit den Spezialisten von Koni ein Fahrwerk entwickelt, das mit einer innovativen Dämpfung arbeitet. Die FSD-Technologie (Frequency Selective Damping) ermöglicht eine Anpassung der Dämpferkräfte an die Bewegungsfrequenz des Fahrzeugs und schafft so den Spagat zwischen kompromissloser Sportlichkeit und einem gepflegten Maß an Komfort. Für Fahrspaß im Grenzbereich können sportlich versierte Fahrer das ESP komplett deaktivieren. Neu entwickelt wurde auch die Abstimmung der Lenkung – sie reagiert direkter und präziser auf Lenkradbewegungen. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 5. Mai 2015

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*