Pascal Wehrlein baut Führung in der DTM-Fahrerwertung weiter aus

Picture

Erfolgreiches Eifel-Gastspiel für Mercedes-Pilot Pascal Wehrlein bei den DTM-Läufen 15 und 16 auf dem Nürburgring. Mit den Plätzen drei und fünf verteidigte der Worndorfer seine Tabellenführung in der DTM-Fahrerwertung und baute seinen Vorsprung sogar noch aus: „Damit bin ich in einer guten Ausgangslage für das Saisonfinale in Hockenheim“, stellte Wehrlein zufrieden fest.

Als Spitzenreiter mit 14 Punkten Vorsprung auf Audi-Pilot Mattias Ekström (Schweden) angereist, verließ Pascal Wehrlein die Eifel mit einem Polster von nunmehr 37 Zählern auf den neuen Tabellenzweiten Edoardo Mortara (Italien) im Audi RS 5 DTM. In Summe heißt das: 165 Punkte für Wehrlein gegenüber 128 für Mortara und 127 für Ekström. Bei noch 50 zu vergebenden Punkten hat rein rechnerisch auch noch der Kanadier Bruno Spengler (119) im BMW M 4 DTM eine hauchdünne Chance auf den Fahrertitel. Das DTM-Finale findet vom 16. bis 18.Okt. auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg statt. „Bei meinem Heimrennen möchte ich natürlich den Sack endgültig zu machen“, gab Wehrlein die klare Marschrichtung vor.

In der Eifel legte der 20-Jährige mit seinem Mercedes-AMG C 63 DTM bereits im Qualifying den Grundstein für ein gutes Resultat in Lauf 1: „Platz drei ist sehr zufriedenstellend. Damit bin ich Schnellster der Titelkandidaten“, freute sich der Worndorfer.

Im 1.Lauf hatte Wehrlein nach einem guten Start Pech, als er in der ersten Kurve mit BMW-Pilot Maxime Martin (Belgien) kollidierte: „Es war mein Fehler“, gestand Wehrlein. „Ich habe die Tür zu weit offen gelassen und Martin die Chance gegeben, die Lücke zu nutzen“. Trotz leicht beschädigtem Fahrzeug gelang es Wehrlein nach 40-minütiger Renndauer als Dritter die Ziellinie zu überqueren. „Letztlich bin ich zufrieden, denn ich habe 15 wichtige Punkte geholt und einen weiteren Podestplatz erzielt“.

Tags darauf hatte Wehrlein in Lauf 2 einen exzellenten Start und verbesserte sich gleich auf den ersten Metern von Platz neun auf Rang sechs. Danach lieferte er sich rundenlang ein spannendes Duell mit BMW-Pilot Augusto Farfus (Brasilien), den er schließlich überholen konnte. Als Fünftplatzierter kam Wehrlein in Runde 13 zum planmäßigen Pflichtstopp an die Box, wo allerdings nicht alles glatt lief: „Beim Boxenstopp habe ich drei Positionen verloren“, ärgerte sich Wehrlein. Zurück im Rennen hatte er erneut Farfus vor sich, den er prompt ein zweites Mal überholte. Nachdem er auch seine Markenkollegen Daniel Juncadella (Spanien) und Maximilian Götz (Uffenheim) passiert hatte, beendete er Lauf 2 auf Platz fünf, für den er weitere zehn Punkte kassierte. (dpp-AutoReporter/ hen)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2015

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*