Peugeot 2008 DKR: Der Weg zur Rallye Dakar führt über China

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Nach der Dakar ist vor der Dakar: Peugeot arbeitet nach seinem Comeback bei bekanntesten aller Langstrecken-Rallyes im Januar 2015 an der Weiterentwicklung des Einsatzautos Peugeot 2008 DKR. Als Teil dieses Programms startet das Team Peugeot Total bei der China Grand Rally (CGR).

Obwohl genauere Details zur Route der dritten CGR-Auflage erst im Juni bekannt gegeben werden, steht schon jetzt fest, dass vom 29. August bis zum 12. September rund 7000 Kilometer zu absolvieren sind. Peugeot tritt mit zwei 2008 DKR an, pilotiert werden die Autos von Dakar-Rekordsieger Stéphane Peterhansel und Co-Pilot Jean-Paul Cottret sowie Ex-Motorrad-Ass Cyril Despres, der nach seiner ersten Dakar auf vier Rädern weitere Wettkampferfahrungen im Autocockpit sammeln wird. Unterstützt wird er dabei von einem neuen Beifahrer: David Castera, wie die anderen drei Akteure ebenfalls ein Franzose.

Die China Grand Rally ist eine von vielen Zwischenetappen auf dem Weg zur Dakar 2016, deren grundsätzliche Streckenführung und -charakteristik von den Organisatoren unlängst offengelegt worden sind. Die achte Rallye Dakar auf südamerikanischem Boden führt 2016 erstmals von Peru über Bolivien nach Argentinien. „Die sandigen Passagen zu Beginn in Peru sind eine Eröffnung, die wir uns erhofft haben“, so Bruno Famin, Direktor von Peugeot Sport. „In Bolivien geht’s dann hoch hinaus. Der Endspurt wird auf Strecken ausgetragen, die auch zu einem Rallye-WM-Lauf passen würden und für ein Auto mit Zweiradantrieb wie unserem Peugeot 2008 DKR nicht gerade ideal sind.“

Motor, Fahrwerk, Chassis – jede Baugruppe des Peugeot 2008 DKR wurde analysiert und optimiert. Im März rückten Stéphane Peterhansel, Cyril Despres und Carlos Sainz zu Testfahrten im spanischen Saragossa aus. Famin ist überzeugt, „dass wir auf das richtige Fahrzeugkonzept setzen, das noch einiges Entwicklungspotenzial bereithält. Wir haben die Motorleistung gesteigert, das Gewicht optimiert und das Fahrwerk überarbeitet, um Hindernisse mit höherer Geschwindigkeit überfahren zu können. Je 20 Zentimeter mehr Spurbreite und Radstand haben die Fahrwerksstabilität erhöht.“ (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 29. April 2015

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