Pilotiertes Fahren: Audi bei der Forschungsinitiative Ko-HAF

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Pilotiertes Fahren bedeutet für Audi sicheres, komfortables aber auch partnerschaftliches Fahren. Deshalb engagiert sich das Unternehmen in der Forschungsinitiative Ko-HAF, die Standards und Lösungen für das kooperative hochautomatisierte Fahren erarbeitet. Audi wird das pilotierte Fahren in der nächsten Generation des Audi A8 einführen.

Audi beteiligt sich an der Initiative „Kooperatives Hochautomatisiertes Fahren“ (Ko-HAF). Ziel von Ko-HAF ist es, Standards und Technologien zu entwickeln, die kooperatives Fahren zwischen hochautomatisierten Fahrzeugen im alltäglichen Straßenverkehr ermöglichen – beispielsweise bei Einfädelvorgängen auf Schnellstraßen. Die Projektarbeit erstreckt sich über verschiedene Themenfelder von Simulationen am Computer bis hin zu Testfahrten auf abgesperrtem Gelände und später auf öffentlichen Straßen. Neben Audi sind weitere deutsche Automobilhersteller, Zulieferer und Universitäten an dem Projekt beteiligt. Gefördert wird die Initiative durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Audi engagiert sich in allen Themenbereichen der Forschungsinitiative. Zu ihnen zählen:

– das Entwickeln präziser Straßenmodelle als Basis für digitale Karten
– das Lokalisieren von Autos über digitale Karten und Umgebungsmerkmale aus den Daten der Umfeldsensoren
– Konzepte zur gesicherten Übernahme der Fahraufgabe durch den Fahrer
– hochautomatisierte Reaktion auf Störungen im Straßenverkehr
– vorausschauendes automatisiertes Fahren für optimierten Verkehrsfluss, mehr Komfort und erhöhte Verkehrssicherheit

Seit Jahren leistet die Marke mit den Vier Ringen Pionierarbeit für das pilotierte Fahren. So umrundete im Oktober 2014 ein fahrerloser Audi RS 7 Sportback den Grand Prix-Kurs in Hockenheim in Renntempo. Im Juli 2015 absolvierte ein weiterentwickelter Audi RS 7 piloted driving concept eine Serie schneller Runden auf dem kalifornischen Sonoma Raceway. Beide Autos zeigten, wie präzise und sicher Audi das pilotierte Fahren auch im Grenzbereich der Physik beherrscht.

Auf öffentlichen Straßen hat Audi ebenfalls bereits erfolgreich getestet. Anfang 2015 fuhr ein A7 piloted driving concept mit vielen Serien- und seriennahen Technologien an Bord von Stanford im Silicon Valley über Bakersfield zur Consumer Electronics Show (CES) nach Las Vegas. Auch bei der CES Asia im Mai 2015 konnten Journalisten das Fahren ohne Fahrer erleben – im dichten Verkehr auf der Stadtautobahn von Shanghai. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse erarbeitet Audi gesamthafte Strategien für das pilotierte Fahren. Das kooperative Verhalten, etwa an den Einfahrten von Schnellstraßen, spielt hier eine zentrale Rolle.

Die Technologien zum pilotierten Fahren stehen für Sicherheit, Partnerschaftlichkeit, Zeitgewinn, Effizienz und Komfort. Audi bringt sie mit der nächsten Generation der Oberklasselimousine A8 in Serie. Im ersten Schritt können die neuen Systeme beim Einparken oder im Stop-and-Go-Verkehr auf Autobahnen bis 60 km/h das Fahren übernehmen. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 10. August 2015

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