Politik und Daimler gemeinsam für die Brennstoffzelle

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Bei einem Fachgespräch diskutierte der grüne Minister Franz Untersteller heute unter anderem mit Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung & Nachhaltigkeit, Umweltbevollmächtigter der Daimler AG über den Status Quo der Brennstoffzellenentwicklung und die nächsten Schritte auf dem Weg zur großflächigen Markteinführung. Dabei gewährte das Unternehmen Minister Untersteller einen exklusiven Einblick in seine aktuelle Entwicklungsarbeit. Die Daimler AG verfolgt das klare Ziel, in Kooperation mit Ford und Nissan ab 2017 wettbewerbsfähige Brennstoffzellenfahrzeuge in großen Stückzahlen auf den Markt zu bringen.

Die Technologie hat heute einen sehr hohen Reifegrad erreicht. Mit Hochdruck arbeitet das Unternehmen deshalb an dessen Marktvorbereitung – nicht zuletzt am Aufbau einer Infrastruktur. „Dass der Brennstoffzellenantrieb reif für die Straße ist, haben wir mittlerweile eindeutig bewiesen“, betont Kohler. „Die letzten Hürden werden wir in intensivem branchen- und länderübergreifendem Teamwork bewältigen.“ Dazu gehört auch die Unterstützung der Politik. „Alternative Antriebskonzepte wie die Brennstoffzellentechnik werden aufgrund der systembedingten Vorteile wie Betankungszeit und Reichweite gegenüber rein batterieelektrischen Fahrzeugen eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen Mobilität der Zukunft einnehmen“, erklärte Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller.

Die Landesregierung unterstütze daher den Ausbau der für Brennstoffzellen-Fahrzeuge notwendigen Wasserstoff-Infrastruktur mit einem Förderprogramm in Höhe von 4 Mio. Euro. In Stuttgart nutzt Untersteller sowie auch Ministerpräsident Kretschmann bereits eine B-Klasse F-CELL mit Brennstoffzellenantrieb als Dienstfahrzeug. Zudem sind seit Februar 2011 für die baden-württembergische Landesvertretung in Berlin auch zwei smart fortwo electric drive im lokal emissionsfreien Einsatz. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 10. September 2014

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