Porsche 919 Hybrid in Le Mans und in der WEC – die Evolution des Debütanten

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Nach dem Debütsieg beim Saisonfinale 2014 in Brasilien stehen für Porsche 2015 weitere Podiumsplätze in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC im Lastenheft. Diese Zielsetzung gab das Unternehmen anlässlich der jährlichen Pressekonferenz des Le-Mans-Veranstalters Automobil Club de l’Ouest (ACO) in Paris bekannt. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der 919 Hybrid in vielen Aspekten weiterentwickelt. Zudem setzt Porsche beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans am 13./14. Juni sowie beim vorhergehenden Lauf, dem Sechsstundenrennen in Spa-Francorchamps am 2. Mai, einen dritten Prototypen ein.

In Paris gab Porsche bekannt, wer den dritten Wagen gemeinsam mit dem bereits Ende 2014 verkündeten Formel-1-Fahrer Nico Hülkenberg (27, Emmerich) steuern wird: Die Wahl fiel auf Earl Bamber (24) aus Neuseeland und den Briten Nick Tandy (30). Beide konnten den 919 Hybrid bereits testen und bleiben auch weiterhin als Porsche-Werksfahrer im GT-Kader aktiv.

Wolfgang Hatz, als Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG auch für den Motorsport verantwortlich, formulierte vorab die Erwartungen: „Das wichtigste Ziel des LMP1-Engagements liegt in der Forschung und Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien für unsere Straßenfahrzeuge. Für Porsche als Sportwagenhersteller gilt das Credo maximale Sportlichkeit bei höchster Effizienz. Dafür bietet das revolutionäre Verbrauchsreglement der WEC das ideale Forschungsumfeld. 2014 hat sich das mutige Antriebskonzept des 919 Hybrid auf Anhieb bewährt. Die zweite Generation unseres Prototypen ist deshalb keine grundlegende Neuentwicklung, sondern eine umfassende Evolution. Wir wollen 2015 ein siegfähiges Paket am Start haben.“ (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 11. Februar 2015

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