Porsche-Chef Müller hält wenig vom autonomen Fahren

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Porsche-Chef Matthias Müller hat sich als erster Chef eines deutschen Autoherstellers kritisch zum autonomen Fahren geäußert und hält nichts von der Technik. „Das autonome Fahren stellt für mich einen Hype dar, der durch nichts zu rechtfertigen ist“, sagte Müller der Zeitschrift auto motor und sport kurz vor der IAA. „Ich frage mich immer, wie ein Programmierer mit seiner Arbeit entscheiden können soll, ob ein autonom fahrendes Auto im Zweifelsfall nach rechts in den Lkw schießt oder nach links in einen Kleinwagen.“

Ganz anders verhält es sich mit Assistenzsystemen, die in den Porsche-Modellen eine immer größere Rolle spielen sollen. „Assistenzsysteme werden immer wichtiger werden. Wir können uns auch generell der Domäne der Smart Mobility nicht verschließen“, so Müller. „Aber das wichtigste Element der Connectivity ist die Bodenhaftung. Wir wollen kein Smartphone auf Rädern, sondern ein Auto, das sich sinnvoll mit seiner Umgebung verbindet.“ (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 16. September 2015

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