Porsche steigert im ersten Quartal Auslieferungen, Umsatz und Ergebnis

Picture

Porsche ist erfolgreich in das Jahr 2015 gestartet und verzeichnete im ersten Quartal einen Anstieg von Auslieferungen, Umsatz und Ergebnis. Von Anfang Januar bis Ende März lieferte der Sportwagenhersteller 51.102 Neufahrzeuge aus, das waren 32 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Umsatz nahm in den ersten drei Monaten 2015 um 29 Prozent auf 5,08 Milliarden Euro zu. Das operative Ergebnis übertraf den Vorjahreswert um zehn Prozent und erreichte 765 Millionen Euro. Auch die Zahl der Beschäftigten stieg um zwölf Prozent auf 22.945 Mitarbeiter.

Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG, erklärte, dass der Sportwagenhersteller seinen Erfolgskurs im Lauf des Jahres 2015 beibehalten werde. Ein wichtiger Grund hierfür ist der Verkaufserfolg des neuen kompakten SUV Macan, der im Vorjahr eingeführt wurde und 2015 erstmals über zwölf Monate hinweg zur Verfügung steht. Weitere Highlights sind neue Varianten bestehender Modelle. Hierzu zählen die GT-Fahrzeuge 911 GT3 RS und Cayman GT4 sowie der Boxster Spyder und der Panamera Exclusive.

Lutz Meschke, Vorstand Finanzen und IT der Porsche AG, betonte die weiterhin sehr hohe Profitabilität des Unternehmens. „Das Quartalsergebnis von 765 Millionen Euro spiegelt die gesunde Kostenstruktur und hohe Ertragskraft von Porsche wider“, erklärte der Finanzvorstand. Auch Dank der aktuellen Währungsentwicklung ist Lutz Meschke optimistisch, „im Hinblick auf das Gesamtjahr mindestens das Vorjahresergebnis zu erreichen“. „An unserem strategischen Renditeziel von 15 Prozent halten wir weiter fest“, erklärte Meschke.

Belastend wirken sich die Ausgaben für künftige Modellreihen und Zukunftstechnologien sowie die hohen Investitionen in den Ausbau und die Erneuerung der Porsche-Standorte aus. Insbesondere aufgrund der Aufwendungen für alternative Antriebe haben sich die Forschungs- und Entwicklungskosten von Porsche innerhalb der letzten drei Jahre nahezu verdoppelt. Auch im laufenden Jahr würden sich die Forschungs- und Entwicklungskosten auf 9 bis 10 Prozent vom Umsatz belaufen, sagte Lutz Meschke. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 4. Mai 2015

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*