Rallye Dakar 2015: Nasser Al-Attiyah verteidigt die Gesamtführung

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Nasser Al-Attiyah/Mathieu Baumel (QT/FR) führen zur Halbzeit der Rallye Dakar 2015 weiterhin die Gesamtwertung an. Das Duo beendete die achte Wertungsprüfung auf dem dritten Platz und lag damit eine Position vor seinem ärgsten Verfolger-Duo De Villiers/Von Zitzewitz auf Toyota, dem auf Al-Attiyah/Baumel nun 8:27 Minuten fehlen.

Orlando Terranova (AR) und sein Co-Pilot Bernardo Graue (AR) erzielten im MINI ALL4 Racing auf der achten Etappe ebenfalls ein starkes Ergebnis. Die zwei Argentinier lagen am Ende einen Platz vor Al-Attiyah/Baumel auf Position zwei. Vier weitere MINI ALL4 Racing Fahrzeuge schafften am Sonntag den Sprung unter die ersten Zehn. Krzysztof Holowczyc/Xavier Panseri (PL/FR) fahren bei der Dakar weiterhin ein hohes Tempo und beendeten den Tag als Fünfte. Sie verteidigten damit erneut ihren exzellenten vierten Gesamtrang.

Joan „Nani“ Roma/Michel Périn (ES/FR) lagen mit ihrem MINI ALL4 Racing ebenfalls in den Top-Zehn. Sie überquerten die Ziellinie heute als Sechstschnellste. „Die Bolivianer haben einen tollen Job gemacht und die Unterbringung hier war fantastisch“, sagte Roma nach dem Tag. „Die Leute hier sind einfach toll! Tausende Zuschauer waren hier um uns zu unterstützen. Der Salzsee, auf dem wir heute gestartet sind, war traumhaft.“

Die achte Etappe wurde am Sonntag zwischen Uyuni in Bolivien und Iquique in Chile ausgetragen, wo die Dakar schon am Freitag Station gemacht hatte. Sie absolvierten den zweiten Teil der so genannten Marathon-Prüfung. An zwei Tagen war es den Fahrern untersagt, technische Hilfe ihrer Teams in Anspruch zu nehmen.

Die 784 Kilometer lange achte Wertungsprüfung wurde anfangs auf einem ausgetrockneten Salzsee, dem Salar de Uyuni, ausgetragen, auf dem die Fahrer mehrere hundert Kilometer lang Vollgas geben konnten. Anschließend wurde das Feld für einen Abschnitt von 274 Kilometer neutralisiert. Auf den letzten 38 Kilometern folgte dann schließlich ein 38-Kilometer-Sprint hinunter zur Pazifikküste.

„Ich bin glücklich, dass wir die Marathon-Prüfungen ohne große Probleme überstanden haben“, sagte Nasser Al-Attiyah. „Wir hatten heute zwar einen Platten und verloren zudem ein Rad. Das war aber nicht so schlimm, denn die Reparatur kostete nur zwei Minuten. Die Leute in Bolivien waren sehr nett und es hat sehr viel Spaß gemacht, da zu sein. Der Salar war der Wahnsinn: Es sah aus als würde man auf Eis fahren! Danke an alle Bolivianer und vor allem an den Präsidenten von Bolivien, der ebenfalls da war um uns zu unterstützen.“ (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 15. Januar 2015

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