Rallye Dakar 2016: Drei Peugeot 2008 DKR führen zur Halbzeit

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Nach der ersten Woche der Rallye Dakar belegen die Peugeot-Teams Sébastien Loeb/Daniel Elena, Stéphane Peterhansel/Jean-Paul Cottret und Carlos Sainz/Lucas Cruz die ersten drei Plätze des Gesamtklassements. Nach dem Ruhetag in Salta (Argentinien) beträgt der Vorsprung auf die Konkurrenz mehr als 15 Minuten. Alle vier Peugeot 2008 DKR, darunter Cyril Despres/David Castera auf Platz 14, haben die ersten 5330 Kilometer überstanden.

Mit Ausnahme des kurzen Prologs hat Peugeot jede Wertungsprüfung der Rallye Dakar gewonnen und dabei zwei Dreifach- und vier Doppelsiege in den sechs Tageswertungen erzielt. Drei Etappensiege gingen an den neunmaligen Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb. Die Erfolge auf der ersten Hälfte der Rallye Dakar zeigen die harte Arbeit der Peugeot-Ingenieure in den zurückliegenden zwölf Monaten. 2015 – beim Debüt des Peugeot 2008 DKR – hatte das Team Peugeot-Total beim Ruhetag der Dakar auf den Plätzen acht und 41 gelegen.

Seit dem Debüt haben die Techniker den 2008 DKR zu einem Siegfahrzeug weiterentwickelt. Sie haben intensiv daran gearbeitet, an die Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen. Denn Peugeot ist mit vier Siegen in Folge (1987 bis 1990) eine der erfolgreichsten Marken bei der Rallye Dakar. Doch noch liegt ein langer Weg vor den vier Peugeot-Crews: Bis zum Ziel in Rosario sind weitere knapp 5000 Kilometer zu absolvieren und auch der brandneue Peugeot 2008 DKR ist nicht vor technischen Defekten gefeit, wie Cyril Despres und Carlos Sainz bereits feststellen mussten.

Despres verlor mehr als eine Stunde durch einen Turbodefekt auf der fünften Etappe, Sainz büßte 14 Minuten ein, als am zweiten Tag der Motor abstarb und sich zunächst nicht wieder starten ließ. Auch Sébastien Loeb blieb nicht verschont: Beim Führenden klemmte auf der sechsten Etappe das Gaspedal. Trotz der Zwischenfälle führt Peugeot seit der ersten Etappe, zunächst lag Loeb an der Spitze, danach Peterhansel und dann wieder Loeb. Das Führungstrio liegt zur Halbzeit der Rallye innerhalb von fünf Minuten. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 19. Januar 2016

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