Regierung will Elektroautos mit 3 Milliarden Euro fördern

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Drei Milliarden Euro bis 2020. So viel will die Bundesregierung für ein Förderprogramm für Elektroautos locker machen berichte das Branchenblatt „Automobil Produktion“.

Medien berichten unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach soll es beim Kauf gewerblich genutzter Fahrzeuge eine Sonderabschreibung von 50 Prozent geben. Zudem sollen Forschungsgelder bereitgestellt werden und die Hersteller beim Bau von Ladesäulen unterstützt werden. Darüber hinaus prüfe die Regierung zurzeit die Verlängerung des Förderprogramms für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge.

Doch was ist die Ursache für diesen Vorstoß? Hier werden in erster Linie die schleppenden Verkaufszahlen der Elektroautos genannt. Die geringe Reichweite, der hohe Preis und zu wenig Lademöglichkeiten gelten als größte Hemmnisse für die Nachfrage nach E-Autos, deren Zahl die Bundesregierung zur Förderung des Klimaschutzes bis 2020 auf eine Million hochtreiben wollte.

Übrigens, im Vergleich zur sogenannten Abwrackprämie fällt die E-Auto-Förderung klein aus. 2009 machte die Regierung fünf Milliarden Euro locker, um den Kauf von Neuwagen anzutreiben. Ziel war es die wegen der Finanzkrise taumelnde Autoindustrie zu stützen. Der Fördertopf war binnen eines halben Jahres leer. (dpp-AutoReporeter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. Juni 2015

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