Renault will mit Lotus-Rennstall in die Formel 1 zurückkehren

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Die Renault Gruppe und Gravity Motorsports S.a.r.l., eine Tochter der Genii Capital S.A., haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Im Rahmen der Partnerschaft beabsichtigt Renault, die Mehrheit am Kapital der Lotus F1 Team Ltd. zu übernehmen.

Die gemeinsame Absichtserklärung markiert den ersten Schritt für das neue Renault Formel 1-Team, das 2016 an den Start gehen soll. Renault engagiert sich seit 38 Jahren in der Top-Liga des Motorsports und war als Werksteam und Motorenpartner in jeder Motorenformel erfolgreich. Hiervon zeugen zwölf Konstrukteurs- und elf Fahrertitel sowie 168 Siege in der Königsklasse des Motorsports.

Von den 1,5-Liter-Turbos der 1970er und 1980er-Jahre über die V10-Aggregate von 1989 bis 2005 bis hin zu den V8-Triebwerken von 2006 bis 2013 drückten die Ingenieure und Techniker von Renault jeder Formel 1-Ära ihren Stempel auf. Renault führte 1977 den ersten Turbomotor in die Formel 1 ein. Das V6-Aggregat änderte die Rennserie von Grund auf und ermöglichte nie dagewesene Leistungen. Das V10-Aggregat des französischen Herstellers dominierte in den 1990er-Jahren an Bord der Boliden von Williams und Benetton die Rennserie mit sieben Konstrukteurs- und sechs Fahrer-Weltmeistertiteln.

Ähnlich dominant erwiesen sich die Renault Triebwerke in der acht Saisons dauernden V8-Ära mit 60 Grand-Prix-Siegen, 66 Pole Positions sowie fünf Fahrer- und Konstrukteurs-Weltmeisterschaften. Rund 40 Prozent aller Rennsiege zwischen 2006 und 2013 wurden mit Renault Power errungen. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 2. Oktober 2015

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