Risiko Landstraße

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Über 200.000 Kilometer Landstraße schlängeln sich durch Deutschland. Und der Autofahrer benutzt sie gern: Felder, Wälder und Wiesen – so weit das Auge reicht. Doch diese Idylle täuscht. Denn laut Statistik ereignen sich hier 65 Prozent aller schweren Verkehrsunfälle mit Todesfolge. Der schlechte Zustand dieser Straßen ist ein Grund dafür: Schließlich verlangen fehlende Randbefestigungen und Mittelstreifen, die besonders schmalen Spuren und die starke Verjüngung der Straße vor allem in Kurven dem Autofahrer doch einiges ab. Wenn er dann noch urplötzlich auf einen Traktor oder ein anderes landwirtschaftliches Ungetüm trifft, ist es oft zu spät.

Damit es hier nicht zu einem Crash kommt, bedarf es schon der umfangreichen Sicherheitstechnik beispielsweise eines Mercedes. Aber nur gepaart mit umsichtiger Fahrweise können ABS, Bremsassistent und ESP helfen, solch eine Gefahrensituation zu meistern. So muss der Fahrer sein Tempo unbedingt den herrschenden Straßenverhältnissen anpassen, um jederzeit zum Stillstand zu kommen. Vor allem in schlecht einsehbare Kurven darf nicht ungebremst eingebogen werden. Können einem hier schließlich immer auch Fahrzeuge entgegenkommen, die etwas mehr Platz beanspruchen. Damit es hier dann nicht zu eng wird, sollte man rechtzeitig anhalten oder ausweichen können, um den anderen vorbeizulassen. Das erhöht nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern hebt auch die Moral unter den Fahrern. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 9. Oktober 2015

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