Russlands Automarkt bricht im Januar um 24 Prozent ein

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Russlands Automarkt ist im Januar um 24,4 Prozent eingebrochen. Nur noch gut 115.000 Autos konnten die OEMs absetzen. Doch manche Autobauer verzeichnen selbst in der Krise starke Zuwachsraten berichtet das Branchenblatt „Automobil Produktion“.

Knapp 32.000 Fahrzeuge weniger als im Januar des vergangenen Jahres. Eine Erholung ist nicht in Sicht. Die Analysten von IHS sprechen davon, dass der russische Automarkt makroökonomisch gerade einen „perfekten Sturm“ erlebt: Die Preise steigen, die Kaufkraft nimmt ab und die Wirtschaftssanktionen des Westens tun ihr Übriges. Deshalb senkte IHS vor Kurzem die Jahresprognose für Russland auf 1,81 Millionen abgesetzte Einheiten. Das entspricht einem Einbruch von 27,8 Prozent.

Vom Niedergang des russischen Marktes sind die Autobauer unterschiedlich hart betroffen. Manche machen selbst in Zeiten der Krise noch gute Geschäfte. Mercedes konnte beispielsweise seine Januar-Verkäufe um 17 Prozent steigern. Statt 2.700 wurden 3.100 Autos abgesetzt.

Dass sich ein hochpreisiger Premiumhersteller aus der Krise raushalten kann, konnte man sich fast denken. Doch selbst mancher Volumenhersteller konnte seinen Absatz steigern – und das mit durchaus hohen Zuwachsraten.

Bestes Beispiel dafür ist Hyundai. Die Koreaner konnten im Vergleich zum Januar 2014 ihren Absatz um 15 Prozent steigern. Auch Konzernschwester Kia konnte immerhin um 1 Prozent wachsen. Auch Skoda trotzte der Krise. Acht Prozent Wachstum dürfen die Tschechen verbuchen. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 16. Februar 2015

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