Schaden durch einen Betrunkenen wiegt schwerer

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Wird ein Autofahrer bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall verletzt, so steht ihm neben Schadenersatz auch Schmerzensgeld zu. Die Höhe ist regelmäßig in das Ermessen des Gerichts gestellt, das den Fall zu beurteilen hat. War der Unfallverursacher betrunken (hier wurde ihm 1,56 Promille Alkohol im Blut nachgewiesen), so wirkt sich dies erhöhend auf den Schmerzensgeldanspruch aus. (Hier erkannte das Gericht auf 13.000 € für einen Schaden an der Halswirbelsäule, am Unterarm sowie am Schienbein. Die hohe Summe schloss aber auch ein, dass wegen einer fehlenden Schmerztherapie die Arbeitsunfähigkeit des verletzten Arbeitnehmers 9 Monate dauerte.) (OLG München, 10 U 3341/13) Wolfgang Büßer/ dpp-AutoReporter


Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. März 2015

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