Škoda Fabia R 5 feiert seine Rallye-Premiere

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Der neue Škoda Fabia R 5 feiert seine Premiere auf den Rallye-Pisten dieser Welt. Škoda Motorsport geht in diesem Jahr in drei hochkarätigen Rallye-Championaten an den Start. Die Fans können den neuen Hightech-Allradler Fabia R 5 in der WRC-2-Kategorie der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) sowie der Tschechischen Rallye-Meisterschaft (MČR) live erleben. Im Saisonverlauf wird die neue Sieghoffnung dann auch in der FIA Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft (APRC) zum Einsatz kommen. In der prestigeträchtigen Meisterschaft mit dem Finale im Kernmarkt China fährt das von ŠKODA neu verpflichtete schwedische Ausnahmetalent Pontus Tidemand. Asien-Pazifik-Champion Jan Kopecký (CZ) und Europameister Esapekka Lappi (FIN) sitzen ebenfalls wieder für das Werksteam von ŠKODA Motorsport am Lenkrad – nunmehr im neuen Fabia R 5.

„Wir freuen uns über die erfolgreiche Homologation für unseren neuen ŠKODA Fabia R 5 durch den Automobil-Weltverband FIA. Jetzt möchten wir testen, wie konkurrenzfähig unser neues Rallye-Fahrzeug ist“, sagt Škoda Motorsport-Direktor Michal Hrabánek. Dabei hofft er auch auf frischen Wind durch das neue Team mit Pontus Tidemand/Emil Axelsson (S/S): „Wir haben schon den Asien-Pazifik-Champion und den Europameister im Team, die in den vergangenen Jahren starke Leistungen gezeigt haben. Um noch besser für die Zukunft aufgestellt zu sein, setzen wir mit Pontus Tidemand und Emil Axelsson auf ein weiteres sehr talentiertes Duo.“

Der ehemalige Junior-Rallye-Weltmeister Tidemand wird mit seinem Copiloten in der APRC für Škoda an den Start gehen. Dort beginnt die Saison für ihn bereits mit der Rallye in Neuseeland vom 17. bis 19. April – dann noch mit dem Fabia Super 2000. Im vergangenen Jahr hatte Jan Kopecký mit dem Triumph im Škoda Kernmarkt China den Titel-Hattrick für den tschechischen Autohersteller in der APRC im Fabia Super 2000 perfekt gemacht. „Es macht mich stolz, dass mein Name jetzt auch auf der Liste der Piloten bei so einer erfolgreichen Marke wie Škoda steht“, sagt der 24 Jahre alte Tidemand, der als eines der größten Rallye-Talente Europas gilt.

Schon sein Meisterstück gemacht hat der gleichaltrige Esapekka Lappi mit dem Gewinn des Europameistertitels 2014. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Janne Ferm misst er sich in diesem Jahr mit der Weltelite bei ausgewählten Läufen der WRC-2-Kategorie in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft. Dort feiert Škoda Motorsport bei der Rallye Portugal vom 21. bis 24. Mai 2015 sein WM-Comeback mit dem neuen Škoda Fabia R 5 – nach knapp zwei Jahren Pause.

Ebenfalls mit dem neuen Rallye-Fahrzeug geben Jan Kopecký/Pavel Dresler vornehmlich im tschechischen Rallye-Championat Gas, das am 24./25. April mit der Rallye Šumava Klatovy beginnt.

„Ich bin froh, dass wir den neuen Škoda Fabia R 5 und dessen Leistung den Fans in unserer Heimat präsentieren können“, kommentiert Kopecký. Er wird genau wie Pontus Tidemand im Saisonverlauf punktuell auch in der WRC 2 zum Einsatz kommen.

Der Automobil-Weltverband FIA als oberste Motorsportautorität hatte im April nach einer umfangreichen Überprüfung grünes Licht für den neuen Škoda Fabia R 5 gegeben. Der Fabia R 5 basiert auf dem neuen Serienmodell und ist der Nachfolger des Fabia Super 2000, der als erfolgreichstes Rallye-Auto in die 114-jährige Geschichte von Škoda Motorsport einging. Insgesamt wurden mit dem Fabia Super 2000 auch dank des erfolgreichen Kundenprogramms seit 2009 fast 50 nationale und internationale Titel gewonnen.

Der neue Škoda Fabia R 5 soll diese Erfolgsstory nun fortschreiben. Die neue Hightech-Konstruktion ist gemäß FIA-Reglement mit einem 1,6-Liter-Turbomotor ausgestattet. Das ist eine deutliche Änderung gegenüber dem Zweiliter-Saugbenziner des Fabia Super 2000. Zudem kommen im neuen Auto mit Allradantrieb ein sequenzielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine zum Einsatz. Das Gewicht beträgt wie vom Regelwerk vorgeschrieben mindestens 1230 Kilogramm. Damit alles perfekt zusammen funktioniert, investierte das Team von Škoda Motorsport seit dem Projektstart 15 Monate intensive Entwicklungsarbeit. Die sollen sich nun auf den Rallye-Pisten der Welt auszahlen. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 18. April 2015

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