Škoda Vrchlabí: ‚Intelligenter‘ Roboter kooperiert bei Fertigung von Direktschaltgetrieben

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Die moderne Direktschaltgetriebe-Fertigung (DQ 200) im Škoda-Werk Vrchlabí
erhält einen ‚intelligenten‘ Helfer: Ab sofort unterstützt ein innovativer
Leichtbauroboter die Mitarbeiter beim Fertigungsschritt ‚Einlegen des
Gangstellerkolbens‘. Im Sinne der Mensch-Maschine-Kooperation lösen damit
erstmals in der Škoda Produktion Mitarbeiter und Roboter hochsensible Aufgaben
gemeinsam.

Das durch den neuen kooperierenden Roboter unterstützte Einlegen des
Gangstellerkolbens ist eine der sensibelsten Aufgaben in der Getriebefertigung.
Mithilfe des KUKA Leichtbauroboters LBR iiwa (Intelligent Industrial Work
Assistant) können die Mitarbeiter in Vrchlabí diesen Produktionsschritt jetzt
noch präziser und sicherer ausführen. Dank seiner technischen Feinfühligkeit
und seines geringen Eigengewichts von 23,9 Kilogramm ist der LBR präzise und
flexibel zu bedienen.

„Der neue Leichtbauroboter ist eine sinnvolle und hilfreiche Innovation für
unsere Getriebefertigung in Vrchlabí“, sagt Škoda-Produktionsvorstand
Michael Oeljeklaus. „Der Roboter macht einen komplizierten Produktionsschritt
für unsere Mitarbeiter deutlich einfacher und sicherer“, so Oeljeklaus.
„Die Digitalisierung der Produktion schreitet weiter voran. Mit dem Einsatz des
neuen Leichtbauroboters wird unser Standort Vrchlabí ein Stück weiter
vernetzt.“

Dank hochsensibler Sensoren in jeder seiner insgesamt sieben Achsen legt der
Roboter die Gangstellerkolben mit höchster Präzision ein. Die Sensoren
registrieren dabei einen eventuellen Kontakt mit dem Mitarbeiter. Damit ist
dessen Sicherheit stets gewährleistet.

Die Einführung des neuen Leichtbauroboters erfolgt im Rahmen der stetigen
Modernisierung des Škoda-Werks. Seit 2012 fertigt der Hersteller hier das
Siebengang-Direktschaltgetriebe DQ 200 für Škoda und weitere VW-Konzernmodelle.
Für die lokale DSG-Produktion wurden bis heute rund 220 Millionen Euro
investiert.

Derzeit baut Škoda die Produktionskapazitäten des Standorts weiter aus. Bis
März 2016 wird das tägliche Fertigungsvolumen von 1500 auf bis zu 2000 DQ
200-Getriebe steigen. Dazu investiert der Autohersteller 25 Millionen Euro.
Bereits 2014 war die Produktionskapazität von 1000 auf 1500
Direktschaltgetriebe pro Tag erhöht worden.

Bis heute wurden insgesamt rund 910.000 DQ 200-Getriebe am Standort
produziert. Etwa 1000 Mitarbeiter sind in der Getriebeproduktion in Vrchlabí
beschäftigt. Damit ist Škoda einer der größten und wichtigsten Arbeitgeber der
Region. (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 17. Dezember 2015

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