Sommerferien: Staugefahr mindern!

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Am 29. Juni 2015 starten in Nordrhein-Westfalen als erstem Bundesland die Sommerferien. Die Fahrt in die „Großen Ferien“ ist für viele Autofahrer Horror pur: Lange Staus prägen das Bild auf den Autobahnen. Dabei lässt sich die Staugefahr mit ein paar Verhaltensregeln deutlich mindern.

Eine der Hauptursachen für Stau ist ein erhöhtes Verkehrsaufkommen. Wer in Vorbereitung auf die Fahrtstrecke und auch während der Fahrt regelmäßig die aktuelle Verkehrsprognose hört und alternative Routen „im Gepäck“ hat, kann den Stau umfahren. Navigationsgeräte oder spezielle Apps sparen Zeit bei der Streckensuche. Wer einen Stau allerdings nicht weiträumig umfahren möchte, kann auf der Landstraße parallel zur Autobahn ebenfalls in stockenden Verkehr geraten. Für diese Fahrer ist es fast egal, ob sie abfahren oder im Stau ausharren.

Prof. Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW) und Bundesminister a.D.: „Wichtig ist auch, das Reißverschlussprinzip zu beherzigen. Nutzen Sie zum Einordnen an Auffahrten die Beschleunigungsspur voll aus und fädeln Sie sich erst am Ende in den Verkehr ein“, rät er. Wer abfahren möchte, wechselt frühzeitig auf die rechte Spur – plötzliche Fahrbahnwechsel erhöhen die Stau- und Unfallgefahr.

Wer zu schnell fährt, abrupt bremst oder sich nach dem Spurwechsel in eine Lücke drängelt, stört den fließenden Verkehr. Auch chronische Linksfahrer mindern die Kapazität der Autobahn. Der äußere linke Fahrstreifen ist im fließenden Verkehr nur zum Überholen bestimmt.

Überhaupt sind häufige Spurwechsel eine Ursache dafür, dass eine Stauwelle entsteht oder sich nur zäh auflöst. Bodewig: „Verzichten Sie auch im Stau auf ständige Spurwechsel. Häufig trügt das Gefühl, genau in der falschen Spur zu stehen. Es lohnt sich, Geduld zu bewahren.“ (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 27. Juni 2015

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