Studierende der TU München gewinnen ersten Audi Autonomous Driving Cup

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Der Preis für das beste pilotiert fahrende Modellauto geht nach München: Ein Team von fünf Studierenden der Technischen Universität (TU) München hat sich beim ersten Audi Autonomous Driving Cup gegen starke Konkurrenten aus ganz Deutschland durchgesetzt.

Rund 50 Studierende in zehn Teams haben seit Herbst 2014 Modellfahrzeuge – kleine Audi Q5* im Maßstab 1:8 – so programmiert, dass sie pilotiert fahren können. Beim Finale im Audi museum mobile stellten die Teilnehmer nun die Leistungsfähigkeit ihrer Software unter Beweis. Im direkten Wettbewerb mussten die Modellautos zeigen, wie souverän sie auf Gegen- und Kreuzungsverkehr, schwierige Einparksituationen und plötzlich auftauchende Hindernisse reagieren.

„Die kreativen Lösungen, die die Studierenden präsentiert haben, haben die Jury überzeugt. Gerade für den Bereich der Fahrerassistenzsysteme und des pilotierten Fahrens sind Studiengänge von Bedeutung, die Wert auf diese Innovationsthemen legen und die Studenten dafür begeistern. Nach den guten Ergebnissen in diesem Jahr werden wir den Audi Autonomous Driving Cup auch 2016 wieder veranstalten“, so Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung der AUDI AG.

Das Team der TU München überzeugte die Jury vor allem durch souveränes Meistern der schwierigen Fahraufgaben im Finalparcours. Der zweite Platz, dotiert mit einem Preisgeld von 5.000 Euro, ging an die Studierenden des Karlsruhe Institute of Technology. Über 1.000 Euro Preisgeld für den Drittplatzierten freut sich das Team der Universität Freiburg.

Die Preise übergab Prof. h.c. Thomas Sigi, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der AUDI AG. „Wir suchen Menschen mit Pioniergeist. Klassische Querdenker, die genauso begeistert von innovativen Technologien sind wie wir und die mutig sind, auch mal neue Wege zu gehen. Ich gratuliere den drei erstplatzierten Teams – aber für mich sind alle Sieger, die sich schon während ihres Studiums mit so komplexen Zukunftsthemen wie dem pilotierten Fahren beschäftigen.“ (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 1. April 2015

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