Takata zu 14.000 US-Dollar Strafe verdonnert – pro Tag

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Das ist saftig: Weil der Airbag-Hersteller bei der Aufklärung des Millionenrückrufs nur unzureichend mit den US-Behörden zusammenarbeitet, wurden die Japaner zu 14.000 US-Dollar Strafe verdonnert – pro Tag berichtet das Branchenblatt „Automobil Produktion“.

Das nennt man dann mal einen ordentlichen Tagessatz. Für jeden Tag, den die Japaner in der geforderten Zusammenarbeit mit den US-Behörden ungenutzt verstreichen lassen, muss Takata 14.000 US-Dollar zahlen: „Takatas Versagen, vollumfänglich bei unseren Ermittlungen zu kooperieren, ist nicht akzeptabel und wird nicht toleriert“, sagte Verkehrsminister Anthony Foxx am Freitag.

Die Takata-Airbags können wegen mangelhafter Verarbeitung platzen – dabei kommt es zu einer Explosion, die Teile der Metallverkleidung durch den Fahrzeugraum schleudert und zu schweren Verletzungen führen kann. Anwälte gehen davon aus, dass durch den Defekt in den USA mindestens fünf Menschen getötet und mehr als 100 verletzt wurden. Takata hatte sich mit der Verkehrsaufsicht NHTSA eine Machtprobe geleistet, indem das Unternehmen die Forderung nach einem landesweiten Rückruf aller potenziell betroffenen Wagen verweigerte. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 26. Februar 2015

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