Tokyo 2015: Nissan IDS Concept

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Auf der diesjährigen Tokyo Motorshow präsentiert Nissan seine persönliche Zukunftsvision für das emissionsfreie und autonome Fahren mit batterieelektrischen Fahrzeugen. Neben der Elektromobilität beansprucht der japanische Automobilhersteller damit erneut eine Führungsrolle. Durch die Integration fortschrittlicher Steuerungs- und Sicherheitssysteme entwickelt Nissan autonome Fahrtechnologien mit hohem Nutzen für den Alltag.

Die Horrorvision einiger, in Bezug auf autonomes Fahren ist eine Welt, in der wir praktisch per Förderband von A nach B transportiert werden. Mit dem IDS Concept zeigt Nissan jedoch, dass es auch anders aussehen kann. Selbst wenn der Fahrer den autonomen Fahrmodus wählt und die Steuerung an das Fahrzeug übergibt, passt sich das Auto in seinen Fahreigenschaften – vom Beschleunigen über das Bremsen bis hin zum Kurvenfahren – dem Stil und den Vorlieben des Fahrers an.

Im manuellen Modus hat er ohnehin die volle Kontrolle und kann die lineare Beschleunigung und das Kurvenverhalten auskosten. Hinter den Kulissen gewährt das Nissan IDS Concept gleichwohl kontinuierliche Unterstützung. Sensoren überwachen dazu konstant die äußeren Bedingungen. Bei drohender Gefahr hilft das Nissan IDS Concept dem Fahrer, passende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Die künstliche Intelligenz des Nissan IDS Concept kommuniziert zudem mit dem Fahrer wie ein aufmerksamer Beifahrer. Von aktuellen Informationen zur Verkehrslage über anstehende Termine bis hin zu seinen persönlichen Interessen: Das System weiß, was für ein komfortables, sicheres und genussvolles Fahrerlebnis nötig ist.

Das IDS Concept ist eine Schräghecklimousine in der selbst hoch gewachsene komfortable Platzverhältnisse vorfinden. Zusätzlich sorgt die Hohlstruktur der A-Säulen für ausgezeichnete Übersicht, verkleinert die toten Winkel und trägt zum großzügigen Raumgefühl bei.

Mit Aktivierung des Piloted Drive Modus wird es noch geräumiger- der Innenraum verändert sich je nachdem, ob das Automobil im autonomen oder im manuellen Modus fährt. So zieht sich das Lenkrad im autonomen Modus in die Mitte der Instrumententafel zurück, und ein großer Flachbildschirm wird ausgefahren. Mit dem Fahren zusammenhängende Funktionen werden entweder automatisch gesteuert oder vom Fahrer per Sprache und Gesten bedient. Weiches Licht erhellt den mit natürlichen Materialien wie Leder ausgekleideten Innenraum, während sich alle vier Sitze leicht nach innen drehen, um die Kommunikation der Insassen zu erleichtern.

Im manuellen Fahrmodus richtet sich das Interieur nach dem Fahrer aus. Alle Sitze weisen dann wieder in Fahrtrichtung; Lenkrad, Instrumente und ein Head-up Display für die Anzeige von Route und anderen Informationen erscheinen. Die Innenraumbeleuchtung wechselt zu Blau, ein Farbton, der die Konzentrationsfähigkeit des Fahrers unterstützt. „Es geht darum, dem Fahrer mehr Auswahlmöglichkeiten und gleichzeitig mehr Kontrolle zu geben. Und der Fahrer bleibt auch in Zukunft im Zentrum unserer Technologieentwicklung“, sagte Carlos Ghosn auf der Tokyo Motor Show.

Vertrauen in die Technik ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass sich das autonome Fahren etablieren kann. Dank seiner Kommunikationsfähigkeiten sorgt das Nissan IDS Concept auch bei sich außerhalb des Fahrzeugs befindlichen Passanten für ein Plus an Sicherheit. Mit Hilfe verschiedener Leuchten und Anzeigen vermittelt er Fußgängern und anderen Fahrzeugen, dass sie wahrgenommen werden.

Die Höhe der Karbonfaser-Karosserie wurde auf 1.380 mm begrenzt, um den Luftwiderstand auf ein Minimum zu reduzieren. Die Räder befinden sich in den äußersten Ecken des Fahrzeugs: Das maximiert den Innenraum und schafft zudem die Voraussetzungen für das umschließende Design der Fahrerkabine. Die Räder haben zwar einen großen Durchmesser, sind aber mit sehr dünnen 175er Reifen bezogen, die Luft- und Rollwiderstand verringern. Das Schichtendesign, das an dünne Flossen erinnert, erzeugt kleine Luftwirbel an der Radoberfläche und optimiert den Luftstrom.

Das Nissan IDS Concept ist mit einer leistungsstarken 60-kWh-Batterie ausgerüstet. Mit ihrer hohen Kapazität erfüllt sie gemeinsam mit der herausragenden Aerodynamik, der niedrigen Karosserie, der fließenden Form und dem dank Karbonfaser geringen Fahrzeuggewicht den Wunsch nach großen Reichweiten. Übrigens übernimmt das Nissan IDS Concept nicht nur das Fahren selbstständig, sondern auch das kabellose Aufladen und das Einparken; den Parkvorgang kann der Fahrer per Smartphone oder Tablet steuern.

Auch das Thema Unfallvermeidung wird bei Nissan groß geschrieben. Das umfangreiche Netz aus Sensoren und künstlicher Intelligenz, das das Nissan IDS Concept knüpft, gewährleistet im Vergleich zu einem menschlichen Fahrer bessere Sicherheitseigenschaften. Mit dieser Technik kommt Nissan dem Ziel näher, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu reduzieren.

Nissan ist sich sicher, dass sich das IDS Concept zu einer führenden Innovation für die Mobilität der nächsten Generation entwickeln wird – und für das Ziel von Nissan, die Vision der „zwei Nullen“ Wirklichkeit werden zu lassen. Mit fortschrittlichen Systemen für Sicherheit, Fahrzeugsteuerung und Elektroantrieb ist der IDS Concept ein eindrucksvoller Technologieträger, mit dem Nissan in eine vielversprechende Zukunft der Mobilität blickt. (dpp-AutoReporter/sgr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 3. November 2015

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