Umwelt-Idee in Lackiererei spart VW 80.000 Euro im Jahr

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Saubere Idee für die Umwelt: Mitarbeiter der Lackiererei von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem Spülvorgänge in der Lackiererei umweltschonender durchgeführt werden können. Zudem werden durch das bereits serienreife Konzept rund 80.000 Euro pro Jahr gespart.

Nach jedem Farbwechsel sind in der Lackiererei Spülvorgänge notwendig, um Farbreste der vorherigen Lackierung in den Leitungen und Düsen zu entfernen. Dabei werden flüchtige organischen Verbindungen verwendet, die sich leicht in ein Gas verwandeln und somit die Umwelt belasten können. Durch die Neuentwicklung einer Lackspülung ohne dies Stoffe kann dieser automatisierte Reinigungsvorgang künftig noch umweltfreundlicher erfolgen. Denn: Bei jedem Farbwechsel sind 8,4 Liter Spülflüssigkeit nötig, die durch die Lackierautomaten fließen und künftig wesentlich weniger Lösemittelemissionen hervorrufen.

Dr. Ralf Krallmann, Markenplanung Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie Andreas Scharf, Leiter Prozesstechnik des Werkes Hannover, entwickelten gemeinsam mit ihren Teams das neue, umweltfreundliche Konzept. Krallmann: „Die Praxistests in der Lackanlage haben unsere Erwartungen voll bestätigt. In den kommenden Wochen kann die Umsetzung in den normalen Betrieb im Werk Hannover erfolgen. Die Einführung des Konzeptes wird auch für das im Bau befindliche Crafter-Werk Września in Polen bereits vorbereitet.“ (dpp-AutoReporter/wpr)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 7. März 2016

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