VDA Wissmann will deutsche CES als Konkurrenz zur IAA verhindern

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Die in den USA entstandene Trennung von Auto- und IT-Messen, auf denen sich die Autoindustrie vorstellt, will VDA-Präsident Matthias Wissmann in Deutschland durch die Öffnung der IAA für IT-Unternehmen verhindern. „Wir glauben, dass die IAA beides bieten muss. Schließlich gewinnt der digitale Anteil am Auto immer stärker an Bedeutung“, sagte Wissmann der Zeitschrift auto motor und sport. Deshalb habe sich die IAA mit der Ausstellungsfläche „New Mobility World“ Unternehmen wie Google, Samsung und der Deutschen Telekom geöffnet. „Wir wollten vermeiden, dass wir eine Situation bekommen wie in den USA, wo diese Themen auf Messen wie der Consumer Electronics in Las Vegas gespielt werden – auch von der deutschen Automobilindustrie -, und die Messe in Detroit eine klassische Autoschau bleibt.“

Durch die Öffnung der IAA glaubt Wissmann auch an weiterhin stabile Besucherzahlen. „Ich glaube, dass wir mit unserem Konzept neue Zielgruppen ansprechen. Schon bei der vergangenen IAA haben wir gespürt, dass sich Smartphone- und Autobegeisterung nicht ausschließen, sondern sehr gut ergänzen. Wenn wir erneut eine Besucherzahl von 900.000 erreichen, wäre ich absolut zufrieden.“ (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 11. August 2015

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