Verkehrsminister Dobrindt: Keine Verlagerungseffekte durch Lang-Lkw

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Der Zwischenbericht der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zum Feldversuch mit Lang-Lkw liegt jetzt vor.

„Der Feldversuch mit Lang-Lkw läuft bisher erfolgreich. Die Fahrzeuge fahren sicher und unauffällig im Verkehr mit. Der Bericht bestätigt, dass zwei Lang-Lkw drei reguläre Lkw ersetzen können. Das spart bis zu 25 Prozent Sprit“, sagte Bundesverkehrsminister Dobrindt anlässlich der Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik in Potsdam.

Wichtige Ergebnisse des Berichts sind: Effizienzgewinne und Kraftstoffersparnisse zwischen 15 % und 25 % Kein erhöhter Erhaltungsaufwand für die Infrastruktur Keine Verlagerungseffekte von der Schiene auf die Straße Keine Probleme beim Bremsverhalten Keine Hinweise auf größeren Stress oder
eine erhöhte psychologische Beanspruchung der Fahrer

Dobrindt: „Wir werden den Feldversuch auch weiter wissenschaftlich begleiten und die Ergebnisse transparent auswerten.“

Aktuell beteiligen sich 39 Unternehmen mit 80 Lang-Lkw am Feldversuch des Bundesverkehrsministeriums (BMVI). Der Feldversuch Lang-Lkw wurde im Januar 2012 gestartet. Er wird wissenschaftlich von der BASt begleitet und läuft bis Ende 2016. Das gibt Zeit, einige Fragestellungen wie die Parkplatzanforderungen für Lang-LKW näher zu untersuchen und Ergebnisse zu validieren.

Das BMVI hat Anfang September das Positivnetz für den Feldversuch Lang-Lkw um 120 neue Strecken erweitert. Damit wird der Versuch für die Wirtschaft noch attraktiver. Es hat nun eine Länge von fast 10.150 Kilometern. (dpp-AutoReporter)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 16. September 2014

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