Volkswagen engagiert sich in Brasilien auch ökologisch und sozial

„Think blue“ steht bei Volkswagen seit Jahren für eine Kampagne, die individuelle Mobilität und nachhaltiges Handeln in Einklang bringen soll. Dabei geht’s nicht nur um umweltfreundliche Automobile, sondern auch darum, das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit für den schonenden Umgang mit Ressourcen zu schärfen. So präsentiert sich Volkswagen als größter Automobilhersteller Südamerikas auf der in São Paulo laufenden Internationalen Automobilmesse (- 4.11.2012) nicht nur mit seinen neuesten Modellen, sondern mit konkreten Beispielen für sein Umweltengagement. Sämtliche VW-Standorte im Land sind nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert.

Die „Think Blue.Factory“ ist ein Baustein, mit dem der Konzern die Reduzierung der Umweltbelastung bis zum Jahr 2018 festschreibt. Das heißt konkret: 25 Prozent weniger Energie- und Wasserverbrauch, Abfälle und Emissionen in allen Fabriken. So iust die neue Lackiererei in Taubaté, einem der sechs brasilianischen Produktionsstandorte, ist eine der modernsten Anlagen ihrer Art im weltweiten Produktionsverbund. Ein hochmoderner füllerloser Lackierprozess und eine innovative Lacknebelabscheidung reduzieren den Energiebedarf um bis zu 30 Prozent und den Wasserverbrauch um ein Fünftel.

Aktuell finanziert Volkswagen do Brasil mit 68 Millionen Euro ein weiteres Wasserkraftwerk. Eines ist bereits seit 2010 in Anhanguera am Sapucaí Fluß 380 Kilometer nordwestlich von São Paulo in Betrieb, das zweite in Monjolinho soll 2013 fertiggestellt werden. Beide Anlagen zusammen werden eine Leistung von knapp 50 Megawatt erzeugen und so das Unternehmen mit knapp 40 Prozent des benötigten Stroms versorgen. Volkswagen ist der erste Automobilhersteller in Brasilien, der in die Erzeugung regenerativer Energie investiert.

Flankiert wird der Ausbau der regenerativen Energiegewinnung mit einer Vielzahl von Naturschutzprojekten. So hat Volkswagen rund um den See des Kraftwerkes am Sapucaí einen knapp sechs Kilometer langen Grüngürtel angelegt, der mit 116,5 Hektar Fläche Teil einer gezielten Wiederaufforstung für 100 einheimische Baumarten ist. Zum Schutz der Tierarten in dieser Region wurde zudem ein weiteres Projekt, das „Fauna Monitoring an Preservation Program“ ins Leben gerufen.

Um sauberes Wasser – und damit nur um eines von vielen sozialen Vorhaben in der Region – geht es in einem anderen Programm von VW do Brasil. In armen Gemeinden werden kostenlose Wasserpumpen installiert. Bereits heute bekommen durch diese Initiative mehr als 100 000 Menschen kostenfrei sauberes Trinkwasser. Bis Ende des Jahres sollen dann über 1000 Pumpen in den verschiedensten Regionen Brasiliens arbeiten, um rund 140 000 Menschen mit Trinkwasser zu versorgen. (ampnet/tw)

Peter Schwerdtmann


Beitrag zuletzt aktualisiert am 23. September 2014

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