Volkswagen Konzern mit gutem Start ins Geschäftsjahr 2015

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Der Volkswagen Konzern ist trotz des weiter herausfordernden Marktumfelds gut in das Geschäftsjahr 2015 gestartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal aufgrund des höheren Volumens, eines verbesserten Mix sowie positiver Wechselkurseffekte um 10,3 Prozent auf 52,7 (47,8) Milliarden EUR. Das Operative Ergebnis wuchs um 16,6 Prozent auf 3,3 (2,9) Milliarden EUR. Die operative Rendite verbesserte sich auf 6,3 (6,0) Prozent.

Im Operativen Ergebnis sowie im Umsatz des Konzerns ist das Geschäft der chinesischen Joint Ventures nicht enthalten, es wird At Equity im Finanzergebnis bilanziert. In den ersten drei Monaten stieg das anteilige Operative Ergebnis der chinesischen Joint Ventures auf 1,6 (1,2) Milliarden EUR.

Vor Steuern erzielte der Volkswagen Konzern ein Ergebnis von 4,0 (3,4) Milliarden EUR. Die Vorsteuerrendite stieg im Zeitraum Januar bis März auf 7,5 (7,0) Prozent. Nach Steuern lag der Gewinn bei 2,9 (2,5) Milliarden EUR. „Wir haben immer betont, dass 2015 ein anspruchsvolles Jahr für die gesamte Automobilindustrie und auch für uns wird. Unsere Kennzahlen für das erste Quartal beweisen aber, dass der Volkswagen Konzern trotz Gegenwinds auf Kurs fährt. Die gesamte Mannschaft arbeitet mit voller Konzentration an dem Ziel, auch 2015 zu einem Erfolgsjahr zu machen“, sagte Prof. Dr. Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Aktiengesellschaft, am Mittwoch in Wolfsburg.

Die weltweite Pkw-Nachfrage lag im ersten Quartal 2015 um 3,7 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums, die Märkte zeigten sich jedoch regional uneinheitlich. In den Regionen Asien-Pazifik, Nordamerika, Westeuropa und Zentraleuropa verzeichneten die Gesamtmärkte Zuwächse. In Osteuropa und Südamerika wurden dagegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Marktvolumina registriert. „Wir gehen davon aus, dass sich die Pkw-Märkte in den einzelnen Regionen weiterhin unterschiedlich entwickeln werden. Dieses Umfeld verlangt von uns ein Höchstmaß an Flexibilität und Finanzkraft, damit wir den Erfolg des Konzerns nachhaltig sichern und die Ziele unserer Strategie 2018 erreichen“, sagte Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch.

Der Netto-Cash-flow des Konzernbereichs Automobile lag mit 1,5 Milliarden EUR um 1,6 Milliarden EUR über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Netto-Liquidität im Automobilbereich belief sich Ende März auf 20,8 (Ende Dezember 2014: 17,6) Milliarden EUR. Die Kapitalerhöhung im Finanzdienstleistungsbereich wirkte liquiditätsmindernd, die erfolgreiche Platzierung einer Hybridanleihe stärkte die Kapitalausstattung im Automobilbereich.

Die Sachinvestitionen nahmen auf 2,1 (1,6) Milliarden EUR zu. Bei einer Sachinvestitionsquote im Automobilbereich von 4,5 (3,9) Prozent bewahrte der Volkswagen Konzern seine Investitionsdisziplin. Die Investitionen flossen vornehmlich in die Fertigungsstandorte und in Modelle, die in diesem und im kommenden Jahr Markteinführung haben sowie in die ökologische Ausrichtung der Modellpalette. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 2. Mai 2015

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