Volkswagen-Konzern steigert im ersten Quartal Absatz um 1,8 Prozent

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Der Volkswagen Konzern hat von Januar bis März 2,49 (Januar-März 2014: 2,44; +1,8 Prozent) Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Für den Einzelmonat März verzeichnete das Unternehmen 968.300 (März 2014: 946.900; +2,3 Prozent) Verkäufe. „Die Entwicklung der Verkäufe in den ersten drei Monaten zeigt, dass das Jahr kein Selbstläufer wird“, erklärte Konzernvertriebsvorstand Christian Klingler am Freitag in Wolfsburg. „Positive Impulse verzeichneten wir in der Region Westeuropa. Von teils großen Unsicherheiten im Markt geprägt bleiben hingegen Zentral- und Osteuropa sowie Südamerika“, so Klingler weiter.

In Gesamteuropa verkauften die Marken des Konzerns im ersten Quartal 1,02 (0,98; +4,1 Prozent) Millionen Fahrzeuge. Davon entfielen 556.100 (525.100; +5,9 Prozent) Einheiten auf die Region Westeuropa (ohne Deutschland). Im Heimatmarkt Deutschland entschieden sich 314.800 (288.700; +9,1 Prozent) Kunden für ein neues Auto, während Europas größter Autohersteller in der Region Zentral- und Osteuropa 147.500 (165.000; -10,6 Prozent) Fahrzeuge verkaufte. In Russland übernahmen 43.500 (68.300; -36,4 Prozent) Kunden ein neues Fahrzeug.

In der Region Nordamerika verkaufte das Unternehmen von Januar bis März 205.800 (197.800; +4,1 Prozent) Fahrzeuge. 131.600 (133.500; -1,4 Prozent) Auslieferungen entfielen davon auf die USA. In der Region Südamerika übergab der Volkswagen Konzern im gleichen Zeitraum 152.800 (185.400; -17,6 Prozent) Einheiten an Kunden. Auf Brasilien entfielen davon 110.900 (142.300; -22,1 Prozent) Verkäufe.

Leichte Zuwächse bei den Verkaufszahlen verzeichnete der Konzern unterdessen in der Vertriebsregion Asien-Pazifik. Hier wurden im ersten Quartal 1,00 (0,98; +2,1 Prozent) Millionen Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert – und damit erstmals in einem ersten Quartal eine Million Fahrzeuge. Auf China als größten Einzelmarkt des Konzerns entfielen davon 898.400 (881.100; +2,0 Prozent) Einheiten.

Die Marke Volkswagen Pkw lieferte im ersten Quartal 2015 weltweit 1,48 (1,50; -1,3 Prozent) Millionen Fahrzeuge an Kunden aus, während Audi weltweit 438.200 (412.800) Fahrzeuge übergeben und damit ein Plus von 6,1 Prozent erzielte. Der Sportwagenhersteller Porsche lieferte per März insgesamt 51.100 (38.700) Fahrzeuge aus und übergab damit 32,2 Prozent mehr Einheiten als vor Jahresfrist.

Die tschechische Marke ŠKODA verkaufte von Januar bis März 265.100 (247.200) Fahrzeuge und legte damit um 7,2 Prozent zu. SEAT übergab im Auftaktquartal weltweit 102.700 (93.400; +10,0 Prozent) Fahrzeuge an neue Kunden.

Volkswagen Nutzfahrzeuge verkaufte unterdessen im gleichen Zeitraum 108.200 (103.200; +4,8 Prozent) Fahrzeuge. Auf die Marke MAN entfielen von Januar bis März 22.100 (26.400; -16,4 Prozent) verkaufte Einheiten. Die schwedische Marke Scania lieferte per März 17.500 (18.800; -7,1 Prozent) schwere Lkw und Busse an Kunden aus. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 20. April 2015

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