Volkswagen legt Angebot vor: Entgelterhöhung, Ausbildungsplätze, Gespräche über Zukunft der Arbeit

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Volkswagen hat der IG Metall bei der zweiten Verhandlungsrunde zum Haustarifvertrag ein umfassendes Angebot vorgelegt. Es enthält drei Kernpunkte: Die Grundentgelte sollen um 2,2 Prozent steigen, für die Jahre 2015 und 2016 sagt das Unternehmen jeweils 1.400 Ausbildungsplätze zu und noch im ersten Halbjahr soll mit der IG Metall ein konstruktiver Dialog über die Zukunft der Arbeit aufgenommen werden.

Der Verhandlungsführer von Volkswagen und Leiter Personal der Marke Volkswagen Pkw, Martin Rosik, sagte dazu in Hannover: „Unser Unternehmen steht für sichere und gute Arbeitsplätze in Deutschland. Dazu gehört ein offener Austausch über die Zukunft der Arbeit. Das zahlt auf unser Zukunftsprogramm ‚Future Tracks‘ von Volkswagen ein.“ Rosik weiter: „Wir haben bei unserem Angebot die zunehmend schwierige gesamtwirtschaftliche Lage auf vielen Märkten im Blick. Den Unsicherheiten kann sich auch Volkswagen nicht entziehen. Zugleich sollen die Mitarbeiter von Volkswagen aber nicht schlechter dastehen als bei Wettbewerbern.“

Daher sei ein Angebot für die Grundvergütung, das sich an den laufenden Flächentarifverhandlungen ausrichte, ein richtiger Weg. Die angebotene Entgelterhöhung für den Haustarifvertrag von Volkswagen könne bis Ende Februar 2016 Gültigkeit haben. Zur Zukunftssicherung und Wettbewerbsfähigkeit gehörten auch Ausbildungsplätze. „Wir bieten zahlreichen jungen Menschen eine Perspektive und werden das beibehalten.“

Ein Termin zur Fortsetzung der Verhandlung wird noch festgelegt. Der Haustarifvertrag der Volkswagen AG gilt für rund 115.000 Beschäftigte der Werke in Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG. (dpp-AutoReporter/hhg)


Beitrag zuletzt aktualisiert am 18. Februar 2015

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